Karfreitag - Andacht

Verraten, verleugnet, von seinen engsten Vertrauten verlassen und unschuldig zum Tode verurteilt. Wie muss es Jesus in dieser Situation ergangen sein? Ich bewundere mit welcher Demut und Entschlossenheit er Gottes Willen hinnimmt. Er weiß, dass er als Opferlamm für unsere Sünden sterben muss, damit wir ewige Erlösung erlangen und wieder in eine Gemeinschaft mit Gott treten können. Dafür nimmt er sogar in Kauf gekreuzigt zu werden.

 

In Psalm 22 wird die Qual beschrieben, die Jesus erlitt, als er unsere Sünden auf sich nahm und deshalb für kurze Zeit von seinem Vater getrennt wurde. Jesus erlitt physische Schmerzen, aber auch eine geistliche Trennung von Gott, damit wir dies selbst nie erleben müssen und wieder eine Beziehung mit Gott eingehen können. Was nehmen wir für Jesus in Kauf? Würden wir uns für unsere Freunde und Familie opfern? 

Durch die Kreuzigung Jesu dürfen wir einen neuen Bund eingehen. Alles was wir tun müssen, ist Jesus und sein stellvertretendes Opfer für uns anzunehmen und wir dürfen in eine persönliche Beziehung zu Gott treten. Welch ein großes Geschenk! Jesus kennt unsere Sünden und ermutigt uns diese zum Kreuz zu tragen und dort zu lassen. Was willst du heute ganz in Gottes Hände legen? 

 

Zum Nachlesen:

Matthäus 27, 1-56

Jesaja 53,7 

Psalm 22

Johannes 3,16

 

April 2020 (c) Cornelia Leitner

Foto: James-Chan auf Pixabay