Blog von Herzens.An.Gelegenheit

Auf unserem Blog findet ihr verschiedene Beiträge zu Single-Sein, Dating, Partnersuche, verschiedene Beiträge wie Buchempfehlungen und Rezensionen und noch vieles mehr.

 

Schaut doch einfach mal rein und lasst euch inspirieren. 

 

Viel Spaß beim Stöbern :)

 

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Dann entgeht dir nix!


Sonntäglicher Wanderausflug in Linz

Am Sonntag, den 9. September 2018, veranstaltete die HAG-Gruppe Linz eine nachmittägliche Single-Wanderung auf den Pöstlingberg. Mit acht Damen und neun Herren, war eine stattliche Runde beisammen. Zu Beginn gabs eine kurze Vorstellrunde, gewürzt mit einem Input zur Gesprächsanregung. 

 

Georg berichtet: „Auch das Wetter spielte mit, es war ideal. Wir sind genau eine Stunde bergauf zu einem Ausflugsgasthaus gegangen, wo wir dann für etwas mehr als eine Stunde einkehrten, ehe wir wieder bergab ging. Beim Runtergehen hat dann Anna einen Input für die Damen gemacht, ich einen für die Männer. Danach war das offizielle Ende, und von den 17 Teilnehmern ging noch rund die Hälfte auf ein Getränk mit. Von manchen wurde - nicht bösartig gemeint - die „Wanderung“ belächelt, weil das für sie ein „Spaziergang“ war. Es hat aber total gut gepasst, weil man beim gehen Zeit zum reden hat (vor allem wenn's nicht ewig lange bergauf geht), und auch immer wieder Gesprächspartner wechseln kann; beim Wirtshaus bin ich an meinen Tisch und meine Gesprächspartner gebunden. Von der Anstiegszeit und der Gesamtzeit hat das gut gepasst, da ist niemand an's Ende seiner Kräfte gekommen ;-) und es war ein netter Nachmittag, nicht zu lange und nicht zu kurz.“


Rückschau auf unsere erste Herzens-Ver-Sammlung (H-A-G-40+) und Single-Rallye in St. Pölten (4. August 2018)

 

Pünktlich trafen die Organisatoren Claudia, Stefan und Thomas ein und begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, insgesamt 11 Personen in fast ausgeglichenem Geschlechterverhältnis - alle im Alter von 37 - 62.

Leider gab es eine krankheitsbedingte kurzfristige Absage und eine Verspätungsmeldung, doch das trübte die gute Laune keineswegs. Trotz wirklich "warmer" Witterung waren alle neugierig und voll motiviert, St. Pölten unsicher zu machen. Bewaffnet mit einem Fragenbogen von guten 20 Fragen wurden die Teams losgeschickt, auch um z.B. 100e Stühle zählen zu müssen. Gesegnet mit einem heißen und sonnigen Tag waren wir ca. zwei Stunden unterwegs, suchten Informationsstellen auf, erkundigten uns in der Synagoge und suchten (leider vergeblich) in Kirchen nach Priestern, um Antworten auf einige der gefinkelten biblischen Fragen zu erhalten - Handy, Google & Co wurden uns leider verwehrt - dafür war es in den Kirchen angenehm kühl. Doch später wandten wir uns dann anderen Aufgaben zu, z.B.:

„Bildet mit all den Worten dieser Tafel ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte:“

 

 Eine der Antworten, die spontanen Applaus erntete:

In St. Pölten gibt es frisch vom Markt, "Veganen Hero Salat", 

verarbeitet in der legendären "Claudia Pfanne vegan", hergebracht im VW Sheran,

ebenso wie für den Fleisch-Esser,

Steirisches Backhendl, Putenstreifensalat, Thunfischsalat und Beef Salat,

zuletzt darf auch nicht fehlen,

für den der sich traut zu wählen:

"Schafkäse im Speckmantel" oder ein "Feiges Schaf".

Das alles gibt es, ihr wisst sicher schon Bescheid,

im Lokal zur HAG HerzensAngelegenheit!

 

Im Nachhinein fanden sich alle auf der Terasse des S'Zimmers ein und voll guter Laune schritten wir zur Auswertung der Aufgaben und Preisverteilung. Bei gemütlicher Gemeinschaft, Gebet und kulinarischen Genüssen durften wir den Abend ausklingen lassen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden.

 

(c) H-A-G-Gruppe 40-Plus


Buchvorstellung: How to get a date worth keeping

Dr. Henry Cloud, How to get a date worth keeping, 2005. (Nur auf Englisch, auch als Hörbuch verfügbar)

 

Ich habe über die letzten Jahre viele Bücher übers Single sein und Beziehungen gelesen, aber dieses Buch war bis jetzt das Beste. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor mich schon kennt und in meine aktuelle Situation und in meine Gedanken und Gefühle hineinspricht. Es ist fundiert und aufschlussreich und gleichzeitig praktisch und inspirierend.

 

Zu Beginn spricht er darüber was dating (miteinander ausgehen) ist: die Gelegenheit viele tolle, neue Menschen kennenzulernen, ganz ungezwungen und unverbindlich. Dadurch kann man sich auch selber besser kennenlernen: wer bin ich, wie wirke ich, was will ich? 

 

Er fordert den Leser heraus jede Woche neue Kontakte zu knüpfen, um den Umgang mit Menschen des anderen Geschlechts zu „üben“. Wo treffe ich neue Menschen z.B. in der Gemeinde, in einem Verein, bei Herzens-An-Gelegenheit? Eine Begegnung oder ein Kaffeetreffen ist ja kein Heiratsantrag! Es ist wichtig offen zu sein, um das Gegenüber richtig kennenzulernen und kein vorgefertigtes Bild vom „Traumtyp“ zu haben. Charakter und der gemeinsame Glaube sind aber wesentliche Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt. Wenn man „den Richtigen“ oder „die Richtige“ trifft, super!

 

Aber bevor man datet (miteinander ausgeht) ist es wichtig, sich mit sich selber zu beschäftigen und mögliche ungelöste Probleme, falsche Denkweisen über sich selbst und andere, zu bearbeiten und abzuschließen. Beziehung braucht zwei gesunde, ganze Menschen. Wenn ich mit mir selber nicht zurechtkomme, wird eine Beziehung schwierig sein. Ich kann an mir selber arbeiten und eine tolle Partnerin werde.

 

Das Thema Freundschaft mit Menschen des anderen Geschlechts thematisiert er auch.

 

Das Buch enthält viele praktische Tipps für die Partnersuche, für die Beschäftigung mit sich selbst und macht Mut aktiv zu sein und sich auf das Abenteuer Dating einzulassen. Es geht um Wachstum: geistlich, persönlich, in Beziehung zu anderen. Gott will, dass ich mich als Mensch weiterentwickele und er leite meine Schritte dabei. Ich kann nur gewinnen!

 

Daher habe ich mich neu auf die Reise gemacht und bin gespannt was ich alles mit Gott und anderen Menschen erleben werde.:-)

 

Für uns gelesen von Valerie King, Juni 2018


Gibt es einen realen „happy begin“ durch Online-Dating?!

 

Ich werde immer mal wieder gefragt, was ich von Online-Dating halte, darum möchte ich hier mal ganz persönlich von meinen Erfahrungen berichten.

 

Also, ich bin auf einigen Portalen angemeldet und kenne auch einige Paare, die sich so kennengelernt haben und auch noch nach Jahren glücklich verheiratet sind.

 

Einige Zeit war ich bei diversen christlichen Börsen und auch bei den großen weltlichen aktiv. Mit teils sehr ernüchterndem Ergebnis. Wichtig ist ein gutes Profil von sich selbst zu erstellen und auch schöne aussagekräftige Fotos sind natürlich von Vorteil. Anleitungen und wertvolle Tipps dazu bekommt man ausreichend von den verschiedenen Anbietern auf deren Homepages. Trotzdem ist es hilfreich, das eigene Profil von einem guten Freund des anderen Geschlechts nochmals kritisch betrachten zu lassen. Dann kommen auch schon die ersten Kontaktanfragen und in der Folge auch die Dates.

 

Doch auch wenn es „gut“ läuft, war es doch sehr oberflächlich. Am Anfang tappte ich ebenfalls in die Falle, dass ich mir aufgrund des scheinbar riesigen Angebots, den besten Partner raussuchen müsse. So trifft man sich mehrmals mit jemandem und lässt sich doch nicht wirklich auf eine Beziehung ein. Und als ich dann doch jemanden näher kennen lernen wollte, wollte der sich noch weiter umschauen...

 

Ganz generell war meine Erfahrung durchwachsen. Leider enttäuschten mich alle kostenlosen Portale - auch die christlichen. Sie sind meist unübersichtlich mit schlechten Filtern, so dass man sehr viel Zeit verliert bis man für sich interessante Profile findet. Lernt man die Menschen hinter den Profilen kennen, kommt oft die nächste Enttäuschung. So mancher Nichtraucher, zum Beispiel, war ein Gelegenheitsraucher und zwar bei jeder Gelegenheit.

 

Auch war ich mir bei einigen Kontakten nicht sicher, ob sie wirklich einen Partner suchen oder doch schon auf die eine oder andere Art gebunden sind, aber sich dennoch umschauen und/oder unverbindlichen Sex suchen. Leider gibt es diese Kontakte auch auf christlichen Seiten.

 

Viel besser sind hier Portale, die kostenpflichtig werden, wenn man weitere Dienste nützen möchte. Hier sind auf Grund der Zahlungspflicht und der Überprüfung der Identität meist nur die aktiv, die wirklich einen Partner finden möchten. Bei diesen Portalen macht man beim Erstellen des Profils auch einen Persönlichkeitstest, der die Grundlage für die weiteren Partnervorschläge ist. Dieses Matching empfand ich positiv und traf oft auch sehr genau was ich in einem Partner suchte. Und auch auf den weltlichen Portalen lernte ich manchmal einen gläubigen Christen kennen. Leider ist beides keine Garantie für eine gelungene Beziehung oder dem Entstehen von Gefühlen.

 

Und wie bei allen sozialen Medien ist auch beim Online-Dating vieles sehr oberflächlich, wenn man nicht in die gängigen Schemata (Frau: hübsch, zierlich, charmant, Mann: groß, sportlich, erfolgreich) passt, hat man es schwer. Oft reicht es einfach nur das Foto freizugeben um eine Absage zu bekommen. Oder man unterhält sich gut mit jemandem oder trifft sich einige Male, aber plötzlich meldet sich dieser nicht mehr. All das tut natürlich weh und braucht ein gutes Selbstwertgefühl um weiter einen Partner zu suchen ohne bitter zu werden oder zu beginnen das andere Geschlecht zu hassen. Meine Erfahrungen decken sich übrigens auch mit denen meiner männlichen Kumpels, die ich bei diesen Seiten kennenlernte. Es gibt kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

 

Dennoch bin ich nach gut einem Jahr immer noch Single und auch mit einiger Übung beim Chatten in diesen Portalen, bin ich nicht überzeugt, dass diese Form der Partnersuche mir entspricht. Aber heute gehört es zur Partnersuche dazu, weil man hier viele Singles treffen kann, die man im echten Leben nie treffen würde. Dazu gehören potentielle Partner genauso, wie all jene, die im echten Leben so gut wie keine Chance auf Kontakte hätten und hoffen diese Chancen online zu verbessern. Dazu möchte ich nur soviel sagen: Auch online muss man sich unterhalten können und auch wenn man das erste Treffen verzögert, irgendwann kommt es dazu und dann muss man auch im echten Leben überzeugen können.

 

Mein Fazit: eine für mich wertvolle Erfahrung durch sehr viele Kontakte und Dates in diesem Jahr, aber ich werde kein Geld mehr für ein weiteres Jahr ausgeben.

 

Diverse Medienempfehlungen zum Vertiefen des Themas Online-Dating:

Für uns geschrieben und zusammengestellt von Barbara Hauer, christliche Lebens- und Sozialberaterin i. A. © April/Mai 2018.

Kontakt: barbara.hauer@gmail.com


11 Agenten und Agentinnen hatten nur eine Mission...

Am 10. Mai 2018 hatten 11 Agenten und Agentinnen nur eine Mission:

den Brexit zu verhindern und das EU-Budget vor Korruption zu retten!

 

Nach einer kurzen Einführung begann die Uhr zu ticken…. nur 60 Minuten Zeit und etliche Rätsel und Schlösser zu knacken. Teamwork, Logik, Kreativität und gute Nerven waren gefragt. Obwohl nur noch wenige Minuten übrig waren, konnten die Missionen erfolgreich beendet werden. Europa ist gerettet!

 

Den Sieg gegen die Zeit feierten wir dann noch in einem Gasthaus und ließen den Abend bei österreichischer Hausmannskost ausklingen. 

Danke an alle Agenten und Agentinnen! 

 

(c) Cornelia Leitner


Buchvorstellung: Liebe will riskiert werden

Michael Mary, Liebe will riskiert werden, 2016. (Auch als E-book erhältlich)

Als Christen haben wir durch unsere Gemeinden und auch der Bibel ein relativ konkretes Bild von der Ehe. Aber als Christen leben wir in unserer heutigen Gesellschaft und die hat ganz andere Kriterien, wie Liebe und ggf. Ehe sein soll. Auch das fließt alles zumindest unbewusst in unsere Beziehungen ein.

Michael Mary ist langjähriger Beziehungscoach und Psychotherapeut. Das Buch ist aber nicht christlich geprägt und er beschreibt sehr pragmatisch, dass die Paarbeziehung und Ehe als Versorgungsgemeinschaft in unserer Gesellschaft ausgesorgt haben. Er definiert am Anfang des Buches verschiedene Arten von Liebe, unterschiedliche Formen von Liebesbeziehungen (partnerschaftliche, freundschaftliche und leidenschaftliche), die Aufgaben der leidenschaftlichen Liebe, was diese verlangt und welche Paradoxe dadurch entstehen, sowie die Chancen und Risiken dieser Liebe. Und zwischendurch immer wieder, wieso diese für uns als Individuen wichtig ist.

Mir hat dieses Buch einige Aha-Erlebnisse verschafft, weil es immer wieder Themen ansprach, die ich als solche so nie definiert hätte mit meiner „christlichen Brille“ und es lieferte auch noch schlüssige Erklärungen dazu. Ich möchte nur mal ganz gekürzt zusammenfassen worum es im Buch geht und dann meine Gedanken, warum es für uns Christen wichtig ist, auch dieses Wissen in der Partnerwahl zu berücksichtigen.

Also zum Buch:
Heute haben wir eine sehr individualisierte Gesellschaft in der jeder Mensch eigenverantwortlich komplexe Aufgaben in seinem Leben zu erledigen hat. Wir können von außen nur das Verhalten eines Menschen erkennen und annehmen, nur mit engen Freunde teilen wir unsere Innenwelt. Aber unser Innenleben ist vielschichtig und ändert sich durch unsere tägliche Lebenserfahrung und -entscheidungen ständig. Darum ist unser "Selbst" eben sehr instabil. Früher musste man sich einer Gruppenidentität anpassen und hatte genaue Vorgaben, wie man zu sein hatte. Heute muss man sich von diversen Vorbildern Versatzstücke in seine Identität integrieren. So entsteht eine Vorstellung von seinem Selbst und seiner Identität, aber dieses instabile Konstrukt braucht Bestätigung und Resonanz von außen, sonst verliert man sich. Ein Grund, warum heute die Partnersuche auch immer komplexer und schwieriger wird.

Lange Zeit war die partnerschaftliche Beziehung als Versorgungsgemeinschaft in unserer Gesellschaft im Vordergrund. Als glücklich galten Paare, die sich arrangierten und friedlich zusammen etwas aufbauten. Besonders glückliche Paare hatten dazu noch eine freundschaftliche Beziehung über die Jahre aufgebaut, in der man auch Persönliches teilte. Der Autor verweist sogar darauf, dass es Zeiten gab, in der die Gesellschaft eine leidenschaftliche Liebe in der Ehe ablehnte, weil sie nur als flüchtiges Gefühl galt, das als unbeständig und zerstörerisch gesehen wurde.

Heute dreht sich aber alles um dieses Gefühl. Unsere Einzigartigkeit und Individualität ist in unserer Gesellschaft wichtig, es fehlt aber immer öfter eine Gemeinschaft, die einem Geborgenheit gibt. Freundeskreise ändern sich aufgrund wechselnder Lebenssituationen häufig. Und gute Freunde sehen nur Teile unserer Innenwelt, so ist man im innersten Kern seiner Persönlichkeit immer einsam. Die Einsamkeit erschafft dann die Sehnsucht nach einer tiefen Beziehung mit einem Gegenüber, das uns als Ganzes annimmt. Diese Sehnsucht kann nur eine leidenschaftliche Liebesbeziehung lindern, denn nur der Liebespartner kann diesen inneren Kern erkennen und annehmen. Es geht in der Liebesbeziehung nur um dieses Gefühl, als Individuum der wichtigste Mensch für jemanden zu sein und GANZ geliebt zu werden. Sie braucht weder gemeinsame Werte und Freunde, noch gleiche Interessen wie die anderen Beziehungsformen. Diese leidenschaftliche Liebe kann sehr erfüllend sein, aber man riskiert jedes Mal verletzt zu werden und zwar in seinem innersten Kern der Persönlichkeit. Aber lässt man sich ganz auf seinen Partner ein, kann sie einen mehr bereichern als die anderen Formen der Liebe, weil sie sich auf uns als individueller Mensch bezieht und diesen vollständig annimmt.

Darum suchen wir für die Ehe einen Partner mit dem man das Projekt Familie, eine freundschaftliche Beziehung mit gemeinsamen Hobbies und Liebesbeziehung gleichzeitig führen kann. Was aber, wenn man sich die Voraussetzungen für die unterschiedlichen Beziehungsformen anschaut, und sie passen nicht zusammen?

Wieso ist dieses Wissen jetzt für uns als Christen so wichtig?
Eben weil wir trotz all unserer christlichen Werte in dieser Welt leben, deren Einfluss oft unterschwellig in uns wirkt. Natürlich ist eine leidenschaftliche Liebe schön, noch besser ein Partner, der dazu noch alle Ansprüche einer partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehung erfüllt, und dadurch wichtig bleibt, wenn die Leidenschaft später mal etwas abflaut.

Die Bibel spricht im Alten Testament (z.B. Sprüche 31) und auch in den Briefen im Neuen Testament in der Regel von einer im Buch als partnerschaftlichen Beziehung definierten Ehe. Laut Michael Mary hat diese aber ganz andere Voraussetzungen als die jetzt geforderte leidenschaftliche Liebe. In der partnerschaftlichen Liebe braucht es keine gemeinsamen Hobbies und man teilt nicht unbedingt sein Innerstes mit dem Partner. Es geht vorwiegend um gemeinsame Projekte. In der Bibel war es die Familie, Kindererziehung und gemeinsames Verwalten des Besitzes. Dazu braucht es ähnliche Werte und Respekt, mehr nicht.

Wir suchen heute Partner für eine leidenschaftliche Liebe, einen, der uns ganz liebt und uns in unserer Entwicklung als Mensch weiterhilft. Für die leidenschaftliche Liebe braucht es die Spannung der Gegensätze, passt man sich im Laufe der Zeit dem Partner an, ist die Spannung und somit die Leidenschaft weg. Die leidenschaftliche Liebe baut nur auf diesem Gefühl der "Ganzliebe" auf und ist das Gefühl weg, ist die Beziehung kaputt. Deshalb sind die in der Bibel erwähnten Ehen hauptsächlich auf partnerschaftlicher Liebe begründet, die freundschaftliche und die leidenschaftliche Liebe bauen dann darauf auf und werden nur selten kurz angedeutet.

Darum ist es meiner Meinung nach wichtig sich seinen Ehepartner so zu wählen, dass es eine gute Mischung aus Gemeinsamkeiten und Unterschieden gibt, damit die partnerschaftliche und freundschaftliche Liebe funktioniert, wenn die leidenschaftliche Liebe nachlässt. Diese leidenschaftliche Liebe ist schön und wird von den meisten zu Recht als wichtig angesehen, aber keiner von uns kann sie im ganzen Umfang seinem Partner geben und sie vom Partner im vollem Umfang zu erwarten, hat sicher schon viele Beziehungen verhindert bzw. zerstört.

Jedes Paar steht heute vor der Herausforderung, diese unterschiedlichen Bedürfnisse zu definieren, damit es für sich weiß, was es in den unterschiedlichen Beziehungsformen jeder von ihnen braucht, damit die Ehe funktioniert, auch dann wenn die Leidenschaft nachlässt. Und das immer wieder neu, weil sich jeder Partner individuell weiterentwickeln wird und vom anderen darin neu entdeckt und angenommen werden will. Das ist aber auch immer die große Chance für eine neue leidenschaftliche Liebe in langen Beziehungen.

Aber ich verstehe die Bibel auch so, dass wir die im Buch definierte "Ganzliebe" in unserer Beziehung zu Gott suchen sollen (z.B. Sprüche 8,17). Und das Gott uns schon immer als einzigartigen Menschen ganz individuell vollkommen liebte, noch bevor wir als Gesellschaft unsere Individualität entdeckten und einforderten. Das ist doch auch ein schöner Gedanke!

Und der Trost für uns Singles: Wir müssen nicht verzweifelt suchen, weil wir sonst ohne Liebespartner Mangel erleiden. Wir werden von Gott vollkommen geliebt und in unseren Glaubensgemeinschaften können wir uns mit unserer Individualität einbringen und weiterentwickeln. Aber auch dazu müssen wir Gemeinschaft riskieren, auf andere zugehen und diese in ihrer Einzigartigkeit annehmen.

 

Für uns rezensiert von Barbara Hauer, christliche Lebens- und Sozialberaterin i. A. © April 2018.

Kontakt: barbara.hauer@gmail.com.


Die Korken knallen!

Es ist kaum zu glauben... 

Genau heute vor einem Jahr, nämlich am 5. Mai 2017, gingen wir das Wagnis ein, als Herzens-An-Gelegenheit unser erstes, christliches Speeddating zu veranstalten. Als Ort hatten sich Cornelia und ich Salzburg ausgesucht. Wir haben massig Emails geschrieben und Mundpropaganda gemacht, Flyer und Matchingbögen gedruckt und verteilt, Kuchen und andere Leckereien gebacken, Getränke geschleppt, Tische und Sesseln gestellt und schließlich die ersten Singles willkommen geheißen, die allesamt so mutig waren sich auf dieses Novum mit uns einzulassen.

 

Nach einem Jahr blicken wir dankbar auf 9 Veranstaltungen zurück:

drei Speeddatings (Salzburg, Linz), Stadtrallye durch Salzburg, „Kochen was das Zeug hält“/3-Gänge-Menü-Kochabend (Linz), Eislaufen (Salzburg, Linz), „Gemeinsam knödelt man weniger allein“/Knödelessen (Tamsweg) und ein Spieleabend (Salzburg).

 

12 Bücher wurden vorgestellt und in Summe 24 Blogeinträge von unterschiedlichen AutorInnen veröffentlicht.

 

Gott schenkte, dass sich letzten Oktober zwei Pärchen über unsere Veranstaltungen gefunden haben.

 

Wir sind außerdem dankbar für unseren Zuwachs in Linz, wo sich in den letzten Monaten ein starkes, verlässliches und kreatives Team formiert hat.

 

Freudig haben wir letzten Samstag unseren 1. Visionstag abgehalten, wo wir zu 11. (!) unsere Ideen gesammelt, geclustert und konkret weiterentwickelt haben. Menschen aus Wien, Linz, Salzburg und Villach überlegen uns zu verstärken und in eigenen Städtegruppen selbst tätig zu werden. Ihr dürft also gespannt sein, was dieses Jahr noch alles von H-A-G heraussprudeln wird!

 

Gut eingeschlagen mit 18 Matches (Übereinstimmungen) hat auch wieder unser letztes Speeddating in Linz (20. April), wo 10 Frauen und 9 Männer ihr Liebesglück versuchten. Zwei Stimmen von (männlichen) Teilnehmern, die zum erstenmal bei einer Veranstaltung dieser Art dabei war, haben wir mit ihrer Erlaubnis für euch festgehalten:

 

„Es war nicht nur ein aufregendes Erlebnis, sondern auch ein Abend mit Tiefgang.“

 

„Großartiger Rahmen Singles in entspannter Atmosphäre näher kennen zu lernen mit anschließender Möglichkeit den Abend noch gemütlich bei einem Essen gemeinsam ausklingen zu lassen – Prädikat -> sehr empfehlenswert!“

 

Uns bleibt also nur noch zu sagen:

Happy Birthday, Herzens-An-Gelegenheit! Gratulation zum 1. Geburtstag!

Du machst uns Freude und unseren Herzen springen vor Energie für das kommende Jahr!

Lassen wir uns überraschen...! ;-)

 

Bericht: Verena Schnitzhofer


"Activity, Dixit, Dobble": es wurde in Salzburg gespielt...

Am 16. März war es wieder so weit und Herzens-An-Gelegenheit durfte wieder eine Veranstaltung in Salzburg anbieten. Da wir (Cornelia und Verena) selbst gerne spielen und dabei Leute kennenlernen, dachten wir uns, das wär doch was für unser Salzburg!

An diesem Abend kamen TeilnehmerInnen aus ganz Österreich, unterschiedlichen Hintergrunds, verschiedenen Alters, aber jeden verband die Neugierde auf einen gemeinsamen Spieleabend. Und ich würde sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Es entpuppte sich wahrlich als ein sehr lustiger interaktiver Abend und durch das Spieleangebot (Activity, Dixit, Dobble etc) war für jeden was dabei. Schon nach ein paar Minuten hatte man das Gefühl im Kreis seiner Freunde, die man schon ewig kennt, zu sein und sich ganz frei und authentisch geben zu können. Nebenbei gab es auch genug Zeit für persönliche Gespräche und sich näher kennenzulernen. Es war ein lustiger Abend, der bestimmt wiederholt wird. (c) Cornelia Leitner


Warum Dauer-Singles die besseren Partner sind?!

Kommentar zum Artikel von Jessica Wagener (11. Mai 2016): 

Wieso Langzeit-Singles die perfekten Partner sind

Längeres Single-Sein wird häufig als Versagen betrachtet. Zu Unrecht! Denn erst, wer richtig gut allein sein kann, schafft auch das mit der Zweisamkeit.

 

Zum Nachlesen des ganzen Artikels hier klicken:

https://ze.tt/warum-langzeit-singles-die-perfekten-partner-sind/?utm_medium=sm&utm_campaign=ref&utm_content=zett_redpost_zett_link_sf&utm_term=facebook_zettaudev_int&utm_source=facebook_zettaudev_int&wt_zmc=sm.int.zettaudev.facebook.ref.zett.redpost_zett.link.sf 

 

Zuerst mag man sich vielleicht fragen, ob sich das denn nicht irgendwie widerspricht. Wie passen Dauer-Single und guter Partner in einen Satz?

... Ziemlich gut sogar! Der Artikel beschreibt welche Verhaltensweisen Dauer-Singles entwickeln, die sich positiv auf eine gute Partnerschaft auswirken.

Hier ein kleines Beispiel: Dauer-Singles können sehr gut für sich allein sein. Sie haben keine Angst davor, wenn sie mal allein in der Wohnung sitzen, sondern können meist auf ein breites Spektrum von Hobbies, Beschäftigungen, Freundschaften etc zurückgreifen. Der Einwand kann jetzt kommen: "aber wer so lange allein ist, wird doch ein bisschen komisch und ist nicht mehr in der Lage sich auf jemanden einzulassen!"

Die Autorin sagt, dass man sich kleine Angewohnheiten schnell wieder abgewöhnt, sobald man verliebt ist. Sie weist nur auf eine große Gefahr hin. Es kann sein, dass Langzeit-Singles so mit ihrem ausgefüllten Leben beschäftig sind, dass sie an ihrem perfekten Partner vorbeilaufen. Also, liebe Langzeit-Singles Augen und Herzen auf! Der perfekte Partner oder die perfekte Partnerin läuft dir vielleicht schon heute über den Weg ;)

(c) Cornelia Leitner


Zwei Liebesgeschichten, die Mut und von Herzen Freude machen

Wir sind  wirklich aus dem Häuschen! In den letzten Tagen erreichten uns gleich zwei Erfolgsgeschichten, die wir freundlicherweise hier veröffentlichen dürfen!

Wir wünschen den beiden Paaren Gottes Führung, Weisheit und vorallem seine Liebe für euren gemeinsamen Lebensweg.

In Christus verbunden, eure Cornelia, Verena und Team Linz!

* Hibiki und David

Liebes Team von Herzens-an-Gelegenheit,

 

wir möchten uns bei euch melden, weil wir euch etwas Freudiges mitzuteilen haben. 

Wir, also Hibiki und David, haben uns am 6. Oktober 2017 beim christlichen Speeddating in Linz/Kleinmünchen kennengelernt.

An diesem Tag ahnte aber noch keiner von uns, dass sich unsere Wege zusammenführen. Hibiki hatte an diesem Tag zwar Hoffnung darauf, aber David dachte, dass er bei ihr komplett abgeblitzt war. Als dann ein paar Tage später die Matching Ergebnisse kamen, wartete Hibiki sehnsüchtig auf eine Nachricht von David. Aber es kam nichts. Hibiki wurde ungeduldig und wollte schon fast selbst die Initiative ergreifen, doch Gott sprach zu ihr, dass sie bis Sonntag warten soll. Dann kam der Sonntag, 15. Oktober 2017, an dem wir uns beide, völlig unerwartet und überraschend durch Gottes wunderbare Führung begegneten. Von nun an sahen wir uns fast jeden Tag und schon bald wussten wir, dass wir zusammen gehören. Am 29. Dezember 2017 fiel David ein Stein vom Herzen als Hibiki auf die Frage aller Fragen, ohne zu überlegen, mit „ja, sehr gerne“ geantwortet hatte.

 

Wir bedanken uns für den Dienst von Herzens-an-Gelegenheit und hoffen, dass noch viele andere christliche Singles ihren christlichen Traumpartner finden.

Liebe Grüße, Hibiki & David 

* Christiane und Wolfgang

Liebes Herzens-an-Gelegenheit Team,

 

wir (Wolfgang & Christiane) wollten uns eigentlich schon längst bei euch melden, um euch wie versprochen, unsere Geschichte zu schreiben...

Ursprünglich hatte ich ja von meiner Schwester Magdalena, zum Geburtstag eine Einladung fürs 1. christliche Speed-Dating bekommen, stand dann dort auf einer Warteliste, weil sich noch zu wenige Männer angemeldet hatten.

Später wurde die Anmeldung dann doch bestätigt.

Jedoch hatte ich noch vor dem Termin fürs Speed-Dating auf Himmlisch Plaudern Wolfgang kennen gelernt, da ich mir ziemlich sicher war, dass er jetzt der richtige Ehemann für mich sei, habe ich meinem “Platz” bei dem Speed Dating wieder freigegeben...

 

Hier unsere Geschichte:

Vor ca. einem Jahr, am 2.3.2017, habe ich (Apfelbaum7) an Wolfgang (Wolfgang85) die erste Nachricht auf Himmlisch Plaudern (christliche Partnerbörse) geschrieben. Ich war von seinem süßen Foto und dem tollen Profil-Text total angetan.

Ich hab mich über die Nachricht von Wolfgang so sehr gefreut, es war von Anfang an gegenseitige Sympathie vorhanden.

Es wurden mehrere Mails und Chats ausgetauscht. Kurz darauf folgte das erste Telefonat.

Am darauf folgenden Sonntag hatten wir bereits das erste Treffen in Wien.

Wir sind davon überzeugt, dass Gott unsere Wege kreuzen lies, und uns über HP zusammengeführt hat. Ich (Christiane) habe ja schon jahrelang nach meinem zukünftigen Mann Ausschau gehalten.

Was soll ich sagen, Gott ist treu und steht zu seinem Wort, wenn auch nicht alles nach unseren eigenen Wünschen und Plänen erfüllt wird. Natürlich gab es auch einige Auf und Abs.

Am 7.10.2017 haben wir vor Gott und den Menschen JA zu einander gesagt. 


Buchvorstellung: Der Männercheck. Wie Sie jeden Mann richtig einschätzen und den Partner fürs Leben finden

Ulrich Fischer. Daniel Wiechmann, Der Männercheck. Wie Sie jeden Mann richtig einschätzen und den Partner fürs Leben finden (ISBN 978-3-86882-646-3)

Schon alleine weil es bereits eine Buchbesprechung nur für Männer auf diesem Blog gibt, sollte diese Buchempfehlung hier sein :)


Die Autoren Ulrich Fischer (Psychotherapeut) und Daniel Wiechmann (Journalist) sind beruflich und privat Experten zum Thema Singlefrauen auf Männersuche; inklusive aller Fehler, die wir dabei so machen. Dieses Buch richtet sich vor allem an Frauen ab 30.

Und ich muss Ihnen Recht geben. Wir Frauen sind viel zu gut erzogen und stellen aus reiner Höflichkeit die falschen Fragen. Wichtig ist, dass wir lernen unser Gegenüber richtig einzuschätzen. Für eine langfristige Beziehung ist es wichtig, einen Partner zu finden: der Nähe zulassen kann, sich streiten und versöhnen kann, es erträgt, dass seine Partnerin anders denkt, fühlt und handelt als er selbst und bereit ist sich
gemeinsam mit ihr weiterzuentwickeln.

Und anhand einiger Fragen, findet man ganz schnell raus, ob es sich lohnt Gefühle in ihn zu investieren! Das Autorenteam beschreibt sehr genau die Hintergründe warum welche Fragen gestellt werden sollen. Ich habe diesen Fragenkatalog schon mehrmals getestet. Das beste daran ist, dass die Männer sich dabei gut fühlen. Schließlich helfen diese Fragen über peinliche Stille hinweg und zeigen echtes Interesse.

Auch helfen die Fragen Herzschmerz zu vermeiden; so kann man verhindern, dass man sich in einen Mann verliebt, der eigentlich keine feste Beziehung wünscht; oder noch schlimmer: Er wünscht sich eine, aber ist aus unterschiedlichen Gründen nicht dazu fähig. Mit den Punkten, die abgefragt werden und etwas Übung, sind diese leicht zu erkennen.

Und für mich sehr erschreckend, aber leider nur allzu wahr. Viele Männer sind echte Pragmatiker. Ein Mann kann den Beziehungstest bestehen, aber er gibt sich mit einer "Wohlfühlfrau" zufrieden, damit er jemanden hat, der sie versorgt. Aber trifft er dann seine 100%-Frau, lässt er die Frau, die für ihn kochte und den restlichen Haushalt führte, schmerzbefreit zurück.

Ein ganzes Kapitel im Buch hilft uns, zu erkennen, ob wir für ihn die 100% Frau oder eine "Wohlfühlfrau" sind. Das hilft uns unsere Grenzen rechtzeitig zu setzen, bevor wir uns verlieben und nicht mehr loskommen. Frei nach meiner Großmutter: "Wo die Liebe hinfällt, bleibt sie liegen" (Sie vernuschelte den Nachsatz immer: "Und wenn es ein Misthaufen ist.").

Also mir ist dieses Buch nach wie vor eine große Hilfe und jede Singlefrau über 30 kann darin wertvolle Hilfe für das nächste Treffen mit einem Kandidaten finden.

 

Für uns gelesen von Barbara Hauer, christliche Lebens- und Sozialberaterin i. A. © Jänner 2018.

Kontakt: barbara.hauer@gmail.com.


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Buchvorstellung: Es liegt nicht an dir - 27 (falsche) Gründe, warum du noch Single bist

Sara Eckel, Es liegt nicht an dir - 27 (falsche) Gründe, warum du noch Single bist, München 2015. (ISBN 978-3-442-17532-1 WG 2483)

Ich liebe dieses Buch. Jeder in einem christlich-gläubigen Umfeld wird das sicher kennen. Man trifft sich in neuer Runde, sei es ein Arbeits-, Gebets- oder sonstiger Kreis, und alle stellen sich vor. Es folgt der Reihe nach Name (bei Männern gleich danach der Beruf), Ehejahre und Anzahl der Kinder (und bei überkonfessionellen Veranstaltungen noch die Gemeinde- bzw. Kirchenzugehörigkeit). Dann kommt man selbst an die Reihe, erntet nach der Vorstellung mitleidige Blicke oder falls man den Beziehungsstatus wegließ, neugierige Fragen danach. Ich weiß, dann nie wie man höflich formuliert, was einem so durch den Kopf geht. Ich bin mir sicher, es kommt nicht gut an, wenn man ehrlich ist, wie zum Beispiel: „Ich gönne euch eurer Familienleben aus ganzem Herzen, aber habt ihr kein eigenes Leben, dass ihr eure Familie allen unter die Nase reiben müsst? Seht ihr nicht, dass jeder Mensch wertvoll ist, egal welchen Beziehungsstatus diese Person hat?“

 

All dieses wohlmeinende Mitleid, Nachfragen und die hilflosen Tipps unserer Freunde und Bekannten, können wir bald nicht mehr hören. Wir schätzen unsere Freunde, sehen deren Glück und auch, dass sie uns glücklich sehen wollen. Aber all diese Ratschläge sind nun einmal Schläge für unseren Selbstwert. Vor allem in Gemeinschaften, wo die Familie einen sehr hohen Stellenwert hat.

 

Und genau bei diesen Ratschlägen setzt die Autorin an. Sara Eckel ist freischaffende Journalistin in New York, schrieb unter anderem für Newsweek und Cosmopolitan. Das Buch ist eine Sammlung ihrer Kolumne über Singles, in der sie die häufigsten dieser Ratschläge regelrecht zerlegt und/oder wissenschaftlich widerlegt. Sie ist durchaus selbstkritisch mit einer Prise Humor. Das holt auf den Boden der Tatsachen zurück und ermöglicht einem sich selbst wieder anzunehmen. So wird der Selbstwert wieder hergestellt und das Singleleben leichter. Sie zitiert einige Studien, die belegen, dass Paare sich finden, auch wenn niemand von ihnen sich an die wohlmeinenden Ratschläge hielt. Im Original von Grimms Märchen „Der Froschkönig“ verwandelt sich der nervige Frosch nicht durch den Kuss der Prinzessin. Erst als sie ihn wütend an die Wand klatschte, wurde er zum Prinzen.

 

Gerade in Krisenzeiten oder wenn mein innerer Kritiker mal wieder einen Putschversuch startet, lese ich immer wieder gerne ein Kapitel daraus. Das ist auch so ein Vorteil dieses Buches: Es lässt sich kapitelweise lesen. Es von vorne bis hinten durchzulesen ist möglich aber keinesfalls nötig.

 

Für uns gelesen von Barbara Hauer, christliche Lebens- und Sozialberaterin i. A. © Jänner 2018.

Kontakt: barbara.hauer@gmail.com.


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Buchvorstellung: EINZELSTÜCK. Solo leben. Und zwar glücklich

Tina Tschage, Einzelstück. Solo leben. Und zwar glücklich, Holzgerlingen 2017. (ISBN 978-3-7751-5678-3)

Tina Tschage ist ein sehr umtriebiger Single. Sie ist Pastorin, Journalistin, Coach, Vortragende und lebt in der christlichen Lebensgemeinschaft Segensreich in München.

 

Das Buch von ihr ist für mich eine Wohltat für die Seele. Sie erarbeitet mit vielen Bibelstellen einen Leitfaden für christliche Singles, damit wir zwar allein aber niemals einsam glücklich leben können. Auch in unserer Glaubensgemeinschaft. Allerdings wird sie auch teilweise sehr energisch, wenn sie zu Recht darauf hinweist, dass viele von uns Singles auch mal einen Tritt in unser Hinterteil brauchen um aus unserem Selbstmitleid rauszukommen.

 

Aber es ist nun mal unser Leben und niemand sonst kann uns da rausziehen. Sie schreibt sehr persönlich von ihrem Weg, gibt aber auch Freunden und Bekannten Raum aus ihrem Leben zu berichten. Und immer wieder findet der Glaube an Jesus Christus seinen Platz. Genauso wie Bibelstellen zitiert und deren praktische Relevanz für uns Singles beschrieben wird.

 

Mir gefällt auch, dass viel Positives hervorgehoben wird, was wir Singles leider nicht immer schätzen können. Aber sie spart auch das Negative nicht aus. Und was mir sehr gefällt, ist, dass sie keine Ausflüchte bedient à la vielleicht will Gott ja, dass du Single bleibst. Sie beschreibt aber sehr genau und sehr gut die Gabe der Ehelosigkeit und, dass Singlesein auch ohne diese Gabe seinen Wert hat. Manches ist einfach so. Und mit Gott ist es gut so. Das darf man auch leben und gegenüber Miesmachern verteidigen!

 

In einem Großteil des Buches entlarvt sie einige wirklich große Miesmacher (Einsamkeit, Zweifel, Sex, die biologische Uhr, ...) und wie wir Ihnen mit Gott begegnen können. Man merkt, dass es Tina Tschage ein großes Anliegen ist, unsere Beziehung zu Gott zu stärken. Er kann uns helfen die Herausforderungen von uns Singles mit seiner Gnade zu meistern.

 

Ein gutes Bild, das im Buch immer wieder vorkommt, ist das Warten am Bahnhof. Verspätet sich der Zug, können wir entweder stur und verärgert am Bahnsteig warten oder wir sehen uns in der Gegend um. Im Café was lesen oder sich mit anderen unterhalten und die Stadt erkunden, bis der Zug einfährt. Man muss nicht das Leben anhalten bis ein Partner kommt. Wir dürfen es auch ohne Partner genießen und die Zeit, die wir haben, sinnvoller nutzen als mit warten.

 

Darum spoiler ich mal und verrate, dass gegen Ende des Buches der brasilianische Erzbischof Dom Helder Camara zitiert wird:

„Sag Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichtemachen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben - ja vielleicht deinem Leben. Sie sind nicht Zufall. Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, deine Tage zu bestimmen.“

 

Das trifft den Ton des Buches sehr gut. Gott sei Dank zeigt es uns, dass alles möglich sein kann: auch als Einzelstück ein passendes Gegenstück zu finden und wenn nicht, kann man trotzdem einzigartig glücklich sein.

 

Link zur Buchautorin und zur Buchbestellung: https://solo-leben.de

 

Für uns gelesen von Barbara Hauer, christliche Lebens- und Sozialberaterin i. A. © Jänner 2018.

Kontakt: barbara.hauer@gmail.com.


Buchvorstellung: Niemand ist eine Insel

Gudrun Kugler, Niemand ist eine Insel. Wie man den Partner fürs Leben findet, 2012.

Vielleicht denken jetzt einige, „Nicht noch ein Dating-Buch!“. Glaubt mir, ich sehe diese Bücher meist auch sehr kritisch und studiere sie genau. Aber das Buch von Gudrun Kugler hat mich voll und ganz überzeugt. Es lässt sich flüssig und leicht lesen und sie schmückt ihre Tipps mit viel Witz, Charme und persönlichen Geschichten. Bei manchen Zeilen denkt man sich, ‚Ja… ich weiß genau wovon du redest‘.

Ihr Buch ist unterteilt in folgende Kapitel:

  • Wer ist der Richtige?
  • Jemanden kennenlernen
  • Die Zeit als Single gut nützen
  • Partnerschaftsfähig werden
  • Wennschon-dennschon: Ein Plädoyer für den Trauschein
  • Sexualität als Single
  • Sich mit der Situation versöhnen

In jedem Kapitel findet man etwas worüber man schmunzeln und vieles was man sich mitnehmen kann. Ich möchte nur ein paar Punkte herausgreifen.

 

Beim Thema: „Jemanden kennenlernen“ fand ich es wichtig, dass Gudrun Kugler auf die Bedeutung von Freundschaft hinwies. Oftmals laufen wir verbissen durch die Welt, checken uns gegenseitig ab und sind Ziel- und Lösungsorientiert. Das dazwischen übersehen wir dann. Aber was ist wenn genau da dazwischen der Traummann oder die Traumfrau wartet? Wie können wir jemanden kennenlernen, ohne offen für Freundschaft zu sein? Wir dürfen die ganze Dating-Szene entspannt sehen; keiner verlangt gleich zu heiraten, nur weil man gemeinsam einen Kaffee trinkt.

 

Mir gefällt auch, dass sie auf Singles eingeht. Oftmals suchen wir uns nicht aus, ob wir Single sind oder nicht, aber Liebe zu erzwingen, klappt auch nicht.  Frau Kugler erwähnt ein paar Punkte, die dabei helfen können, das Beste aus dem Single-Dasein zu machen. Stell dir selbst folgende Fragen:

  • Was machst du gerne?
  • Was ist gut für deine Seele?
  • Denk an deinen Körper!
  • Bist du oft unter Menschen?
  • Hast du ein Ziel im Leben? (abgesehen davon einen Partner/ eine Partnerin zu finden?)
  • Gibt es Menschen in deinem Leben, die dir Halt und Geborgenheit geben?
  • Betest du für einen guten Ehepartner/ Ehepartnerin?

Interessant fand ich auch die genannten Single-Fallen:

  • Vorsicht vor Torschlusspanik!
  • Vorsicht vor zu viel „Ich“!
  • Vorsicht vor zu wenig „Ich“!
  • Vorsicht vor zu viel Sehnsucht!
  • Vorsicht, wenn man mit einem Partner etwas anderes kompensieren möchte!
  • Vorsicht vor überzogenen Erwartungen an eine Partnerschaft!
  • Nicht das Selbstvertrauen verlieren!

Ihr seht, dieses Buch hält viele praktische Tipps bereit und ich möchte an dieser Stelle gar nicht mehr verraten. Am besten ihr besorgt es euch und lasst euch selbst von dem Gelesenen inspirieren und ermutigen.

 

Und vergesst nicht: die ganze Theorie bringt nichts, wenn ihr es nicht auch in die Praxis umsetzt.

 

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, Jänner 2018.


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Unromantische Romantik

Heute bin ich auf ein Video von Matthew Hussey gestoßen. Matthew ist Brite und neben vielen weiteren Jobs auch Beziehungscoach. In seinem Video gibt er  Männern Tipps für unromantische romantische Gesten.

 

Sein Titel dazu: „THE 7 MOST UNROMANTIC ROMANTIC GESTURES MEN CAN DO FOR WOMEN”.

 

Ich war gespannt was Mann sich dazu ausdachte und hab mir das Video angesehen und war wirklich positiv überrascht. Ich möchte euch kurz seine Tipps weiter geben und danach noch ein paar eigene Gedanken dazu schreiben.

 

Von welchen unromantischen romantischen Gesten spricht Matthew?

 

1.     Geh mit ihr in einen Film, den du schlecht findest.

  • Falls die Dame deines Interesses unbedingt ins Kino will und du den Film aber grottenschlecht findest, geh trotzdem hin. Am besten noch du buchst die Tickets und überraschst sie damit. Sie weiß dadurch, dass du das nur ihr zuliebe machst und ist dir sehr dankbar für diese Geste. Sag ihr dabei aber nicht wie schlecht du den Film in Wirklichkeit findest. Sonst bekommt sie vielleicht noch ein schlechtes Gewissen.

2.     Bring ihr Mittagessen zur Arbeit

  • Finde heraus welches Lieblingsessen sie hat und in welches Lieblingsrestaurant sie gerne geht. Wenn die Dame nun Stress in der Arbeit hat, hol ihr Lieblingsessen und bring es ihr vorbei. Dadurch kannst du ihr zeigen, dass du dir gemerkt hast was sie gerne hat und dir extra dafür Zeit nimmst. (Dies ist erst zu raten, wenn ihr schon in einer Beziehung seid. Sonst könnte es ein wenig creepy rüberkommen.)

3.     Sorge für eine entspannte Atmosphäre

  • Finde heraus was sie sehr entspannt: ein warmes Bad, ein Lieblingsfilm, Meditation, ruhige Musik etc. Bereite danach alles vor und sorge dafür, dass sie ungestört ist. Dabei muss sie auch ungestört von dir sein. Viele romantische Dinge müssen dich nicht immer dabei haben. (auch erst in einer Beziehung empfehlenswert!)

4.     Triff dich mit Menschen, die ihr wichtig sind

  • Versuch  nicht nur eine Beziehung zu ihr aufzubauen, sondern auch zu ihrer Familie, ihren Freunden, Menschen, die ihr wichtig sind. Du könntest dabei mal mit ihrer Mutter Abendessen gehen und sie einladen. Frauen sind Beziehungen sehr wichtig und zu sehen, dass du eine Beziehung zu ihren Lieben aufbauen willst, beeindruckt sehr.

5.     Wasch ihr Auto, reparier ihr Fahrrad, etc.

  • Hilf ihr bei etwas was für sie Mühe macht. Du könntest mal ihr Auto waschen, wenn sie grad keine Zeit hat. Falls du siehst, dass ihr Rad kaputt ist oder eine Glühbirne, schlage vor es gleich zu reparieren, ohne dass sie etwas zu dir sagt oder es von dir verlangt. Frauen freuen sich über solche Gesten der Aufmerksamkeit und sind oft dankbar, wenn Männer „typisch männliche“ Sachen übernehmen. (Achte aber darauf, dass es nicht so rüberkommt, als ob du ihr die Dinge nicht zutrauen würdest!)

6.     Finde heraus was ihr gut tut

  • Auch wenn es Mann nicht hören will, aber wir Frauen sind jeden Monat stark von unseren Hormonen beeinflusst. Wenn dir also auffällt, dass die Dame deines Herzens wieder unter Stimmungsschwankungen oder Schmerzen leidet, bekomm keine Angst und flüchte, sondern finde heraus was ihr gut tut.  Du kannst ihr beispielsweise eine Wärmflasche bringen, einen warmen Tee, ihren Lieblingsfilm mit ihr ansehen, ihr sagen wie schön sie aussieht etc.

7.     Mach ihr eine Tasse ihres Lieblingstees

  • Finde heraus welchen Tee sie gerne trinkt und mach ihn ihr unaufgefordert. Jeder trinkt seinen Tee anders und wenn du dir gemerkt hast wie sie ihn am Liebsten trinkt, fällt ihr auf wie aufmerksam du bist.

Dies sind 7 Tipps von Matthew, die meiner Meinung nach wirklich Sinn machen. Man(n) denkt oft, dass Romantik nur ein Candle-Light-Dinner im Mondschein, ein Strandspaziergang bei Sonnenuntergang etc. auslösen kann. Aber im Alltag kommt es auf die kleinen Dinge an. Und diese spielen nicht nur in einer Beziehung eine Rolle, sondern beginnen schon in der Kennenlernphase.

 

Frauen mögen es, wenn Männer sich um sie bemühen. Und wenn diese Bemühungen individuell auf die jeweilige Dame abgestimmt sind, dann noch besser. Oftmals erkennen wir das Potential in einem Heiratskandidaten nicht, da viele äußere Umstände unser Urteilsvermögen trügen, oder der Mann sich auch einfach nicht ganz so gezeigt hat, wie er gerne wollte. Männer, gebt die Hoffnung nicht gleich auf und steckt den Kopf nicht in den Sand! Wenn ihr die Dame wirklich kennenlernen wollt, versucht es mit kleinen Aufmerksamkeiten, ganz gemütlich. Versucht eine Freundschaft dadurch aufzubauen und glaubt mir, Frauen schätzen dies sehr. Es funktioniert natürlich nicht immer, dass danach auch die große Liebe entsteht, aber ihr habt in diesem Prozess bestimmt viel über Frau lernen können und habt eine neue Dating-Erfahrung gemacht.

 

Aber denkt daran, macht auch nur etwas wobei ihr euch wohlfühlt. Es bringt nichts, wenn ihr euch verstellen müsstet, um diese Dinge zu machen. Seid authentisch und findet heraus was für euch ok ist und versucht dies dann umzusetzen. Traut euch aber ruhig aus eurer Komfortzone raus. Wir beißen nicht ;).

 

Das Video könnt ihr hier ansehen:

Oder auch hier via Facebook (mit kleinen Animationen): https://www.facebook.com/CoachMatthewHussey/videos/1792288547456874

 

Bericht: Cornelia Leitner


Flirtcoach Fux: 02 \ Aussehen - Frisur

Eine der großen (ungelösten?) Fragen der Single-Männer ist, was Frauen anziehend finden. Das Internet weiß alles: eine kurze Recherche zeigte mir zum Beispiel, dass Frauen große Männer attraktiv finden-- was mir wenig hilft, denn in meinem Alter von 30+ ist die Chance, in die Länge zu wachsen, sehr gering... man wächst eher in die Breite. Von „finanziell abgesichert“ über „humorvoll“, und „charakterstark“ bis zu „schöne Augen“ war bei den Suchergebnissen alles dabei. Was mache ich mit dieser Information?

 

OK, beginnen wir ganz am Anfang, beim ersten Kontakt mit einer Frau-- eigentlich schon davor: beim ersten Eindruck. Worauf schauen Frauen, wenn sie einen Mann das erste Mal sehen? Ich habe zig Frauen befragt und immer wieder kamen die gleichen Antworten: Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Kleidung, Haare, Schuhe, Hände (in zufälliger Reihenfolge).

 

Was das Äußere betrifft, sagen Frauen immer wieder, dass ein Mann GEPFLEGT sein muss. Ich kann mir das so am leichtesten merken: Frauen achten bei Männern darauf, worauf sie bei sich selbst achten. Und dazu gehört zumeist die Frisur. Frauen verbringen teilweise viel Zeit vor dem Spiegel, damit ihre Frisur gut aussieht-- weil sie ihnen wichtig ist. Für mich ist es daher selbstverständlich, dass sie dann bei allen anderen Menschen (Frauen wie Männern) auch auf deren Frisur achten!

 

Deine Haarpracht hast du von Gott bekommen, die konntest du dir nicht aussuchen. Was du daraus machst, liegt in deiner Hand! Die gute Nachricht ist: wenn du in diesem Bereich für Veränderungen bereit bist, dann kannst du einen großen Schritt machen, von Frauen als ein attraktiver Mann gesehen zu werden.

 

Mission 02 - Frisur

  • a) Realitäts-Check: frage eine modebewusste Frau (du kennst sicher eine... auch wenn sie gerade wegen ihres Sinns für Mode nicht ganz dein Fall ist) nach ihrer schonungslos ehrlichen Meinung, was sie zu deinem Haarschnitt sagt.
  • b) Betrachte die nächsten 5 Männer, die dir über den Weg laufen und achte auf ihre Frisur. Würdest du ihre Haare als „gepflegt“ bezeichnen?
  • c) Sieh dich in den Spiegel und betrachte deine Haare. Hast du eine gepflegte Frisur?
  • Kauf dir ein Männer-Modemagazin (das kostet maximal 8 Euro) und sieh dir die Frisuren der Männer an, besonders die der Fotomodels bei den Anzeigen. Ist ein Haarschnitt dabei, der dir gefällt? Dann:
  • d) Suche nach einem coolen Friseurgeschäft in deiner Stadt. Setze dir ein Budget (z.B. 45 Euro) und probier’s mal mit einem neuen Haarschnitt, hab Mut zur Veränderung! Wenn er dir nicht gefällt, dann hast du Glück: die Zeit arbeitet für dich, und nach ein paar Wochen, wenn die Haare nachgewachsen sind, kannst du dir wieder den Lieblings-Haarschnitt machen lassen, den du schon als 18-jähriger hattest.

Du glaubst, das mit dem neuen Haarschnitt ist keine so gute Idee, weil was würden denn „die Leute“ denken? Ein wichtiger Schritt ist, dich nicht von anderen in deiner Entwicklung zurückhalten zu lassen. DU wünschst dir eine Frau, DU willst eine Veränderung in diesem Bereich deines Lebens, und es ist DEINE Entscheidung, hier Schritte zu setzen!

 

PS: „Flirt Coach“, wie das schon klingt! Nein, es geht nicht darum, Frauen „rumzukriegen“. Es geht darum, so ein Mann zu werden, der aufgrund dessen, WER er ist, automatisch Frauen anzieht! Du musst nicht durchtrainiert aussehen oder reich und berühmt sein, um ein attraktiver Mann zu sein-- Attraktivität beginnt mit DIR! Übrigens: ich bin der Fux. Ich bin kein Superstar, sondern ein „normaler“ christlicher Single-Mann, der so wie du eines Tages gerne eine tolle Frau an seiner Seite hätte. Mich interessiert deine Meinung zu diesem Artikel, du kannst über flirtfuxchrist@gmx.at mit mir Kontakt aufnehmen, ich freue mich!


Flirtcoach Fux: 01 \ Identität - Wer bin ich?

Dabei geht es um ein unbegreifliches Wunder, das Gott für alle Menschen auf dieser Erde bereithält. Ihr, die ihr zu Gott gehört, dürft dieses Geheimnis verstehen. Es lautet: Christus lebt in euch! Und damit habt ihr die feste Hoffnung, dass Gott euch Anteil an seiner Herrlichkeit gibt. (Kolosser 1, 27 „Hoffnung für alle“)

 

Nur noch 3 Personen sind vor mir, dann bin ich an der Reihe. Ein bisschen Nervosität kommt auf. Ich bin auf einer christlichen Freizeit, und gleich am ersten Abend gibt es die übliche Vorstellrunde. 50 Personen in einem Raum, darunter offensichtlich einige Single-Damen. Jetzt ist gerade Simon dran, 34 Jahre alt, Informatiker aus der Steiermark. Nach ihm Maria, 26 Jahre, Kinderkrankenschwester aus der Nähe von Stuttgart. Neben mir der Markus, 29 Jahre, Maschinenbau-Ingenieur aus Wien. Markus drückt mir das Mikrofon in die Hand... ich stehe auf... muss schlucken... versuche, mir was Tolles einfallen zu lassen (was nicht gelingt)... und höre mich sagen: „Ich bin der Fux, 30+, aus Österreich. Ach ja, und ich arbeite als Techniker“. Ich reiche das Mikrofon weiter und setze mich. Geschafft!

Nur wenige Momente später, als sich meine Aufregung gelegt hat, ärgere ich mich über mich. Das war nicht besonders kreativ, mich so vorzustellen. Ich bin doch viel mehr als mein Name, mein Alter, mein Wohnort und mein Job! Ich habe einige Talente und Begabungen (meine Skills beim PC-Spiel „Counter Strike“ nicht mitgerechnet), bin witzig, habe einen soliden Charakter, und bin gerne in den Bergen. Das ist jetzt alles nicht rübergekommen! Ich bin damit einer von vielen anderen „normalen“ christlichen Single-Männern... und das ist nicht richtig. Ich bin doch was Besonderes! Ich bin ICH! Doch wer bin ich eigentlich? Und vor allem: wer hätte ich vor all den Leuten eigentlich sein wollen?

 

Es stimmt tatsächlich: Frauen finden einen Mann unglaublich attraktiv, der weiß, was er will (und der weiß, wer er ist)! Also, machen wir eine Bestandsaufnahme:

 

Mission 01 - Identität

  • a) Nimm deine Bibel und lies Kolosser 1, 27. Was heißt es für dich, dass Christus IN DIR lebt? Höre auf Jesus und seinen Heiligen Geist: was heißt es für ihn, dass er in dir lebt?
  • b) Stelle dich vor einen Spiegel. Atme tief in deinen Bauch, nicht in die Brust. Lass die Schultern entspannt hängen. Sieh dir fest in die Augen-- so lange, bis es unangenehm ist. Halte das aus und sieh dir weiterhin in die Augen. Wen siehst du? Wie siehst du dich? Wie würdest du dich beschreiben, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist?
  • c) Wie denkst du, dass dich andere Leute derzeit sehen? Wie würden dich Menschen aus deiner Familie/Freundeskreis/Arbeitsplatz/Gemeinde beschreiben? Wie denkst du, dass Frauen dich sehen?
  • d) Wie würdest du gerne gesehen werden? Wie möchtest du von Frauen wahrgenommen werden? Welche bestehenden Eigenschaften von dir würdest du gerne verändern? Welche Eigenschaften würdest du zukünftig gerne haben?

PS: „Flirt Coach“, wie das schon klingt! Nein, es geht nicht darum, Frauen „rumzukriegen“. Es geht darum, so ein Mann zu werden, der aufgrund dessen, WER er ist, automatisch Frauen anzieht! Du musst nicht durchtrainiert aussehen oder reich und berühmt sein, um ein attraktiver Mann zu sein-- Attraktivität beginnt mit DIR! Übrigens: ich bin der Fux. Ich bin kein Superstar, sondern ein „normaler“ christlicher Single-Mann, der so wie du eines Tages gerne eine tolle Frau an seiner Seite hätte. Mich interessiert deine Meinung zu diesem Artikel, du kannst über flirtfuxchrist@gmx.at mit mir Kontakt aufnehmen, ich freue mich!


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„Kochen was das Zeug hält!“

Bericht vom Kochabend in Linz (17. November 2017) 

 

Wenn ich an den Abend zurück denke, läuft mir noch das Wasser im Mund zusammen ;-) !

 

Schon vor einigen Wochen vergrößerte Herzens.An.Gelegenheit seine Reichweite geografisch gen Osten, in dem sich ein engagiertes dreiköpfiges Team in Linz bildete. Wir sind sehr dankbar! Sogleich überlegten wir mögliche nächste Aktionen, wo Singles belanglos an einer Sache tüfteln können, ein brauchbares Ergebnis in Sicht und somit ein anregender Abend vorprogrammiert ist...

 

„Singles und Kochen? Ich war anfangs etwas skeptisch und hatte verschiedene Begriffe und Bilder im Kopf... von „zu viele Köche verderben den Brei“ über „Topf sucht Deckel“ bis „anbraten“ war alles dabei ;-). Doch weit gefehlt! Die Gespräche zwischen den 11 Teilnehmern waren wertschätzend und humorvoll, angebraten wurden keine Damen, sondern nur die Zwiebel und das Faschierte für die Spaghetti-Sauce.

Die Teilnehmer wurden am Abend selbst per Los in die drei Gruppen aufgeteilt: Vorspeise (Frischkäse gefüllte Zucchiniröllchen), Hauptspeise (Spaghetti Bolognese mit grünem Salat) und Nachspeise (Apfelstrudel mit Vanilleeis). Jede Gruppe bekam ihr Rezept und dann ging’s ab in die Küche! Im Miteinander des Zubereitens konnte man sich kennen lernen und musste so manche Herausforderung meistern, z.B. was tun man, wenn es nur 4 Herdplatten gibt, aber 6 gleichzeitig benötigt werden?

Jeder der drei Gänge schmeckte sensationell gut, und insgesamt fühlten wir uns so wohl, dass wir noch lange in den Abend blieben, Gespräche vertieften und uns gegenseitig besser kennen lernten!“

(Kommentar eines männlichen Teilnehmers)

 

„Ich habe von dem Singlekochen in Linz auf der Internetseite von "Kathtreff" gelesen und habe mich gefreut, dass es in meiner Nähe eine Veranstaltung gibt. Es war ein sehr unterhaltsamer und gelungener Abend und eine super Gelegenheit neue Leute kennenzulernen, die auch christlich geprägt sind. Danke für das Organisieren :)!!“

(Kommentar einer weiblichen Teilnehmerin)

 

"Endlich eine Möglichkeit für christliche Singles unverkrampft einen Partner zu finden! Beim gemeinsamen Kochen übten wir uns im Team-building und hatten eine Menge Spass dabei. Auch das Essen schmeckte sehr gut."

(Kommentar eines männlichen Teilnehmers)

 

Bericht: Verena Grafinger, gespickt mit drei Teilnehmerkommentaren


Buchvorstellung: ICH und DU - ein WIR?

Daniela Ehrig, ICH und DU - ein WIR?: 25 Kennenlerngeschichten, Wesel 2017.

Daniela Ehrig veranstaltet Speeddatings und andere Veranstaltungen für christliche Singles in Deutschland (http://opportunity-singletag.de).

In ihrem Buch hat sie 25 verschiedene Kennenlerngeschichten gesammelt und herausgebracht.

Die Geschichten sind lustig und interessant zu lesen und geben Einblick in das Leben von Singles. Manche sind traurig, manche lustig und alle regen zum Denken an.  Wer gerne liest wie es anderen Singles ergangen ist, oder noch geht, hat mit diesem Buch seine Freude. Es gibt auch viel Stoff zum Nachdenken für das eigene Single-Leben.

Das Buch ist online erhältlich und ich kann es empfehlen zu lesen. Viel Spaß beim Kennenlernen J

 

 

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, Oktober 2017.


Speed Dating in Linz (Bericht Mann)

Erlebnisbericht

Aus der Sicht eines Teilnehmers

"Das klingt ja spannend, hab' ich noch nie gemacht!" war mein erster Gedanke, als ich vom Speed-Dating von Herzens.An.Gelegenheit erfahren habe. Als jener Abend herannahte, war ich schon etwas aufgeregt, aber im postitiven Sinne in Kombination mit Vorfreude.

 

Es waren bereits einige Singles im Raum und es haben sich gleich Gespräche mit Frauen und Männern ergeben. Nachdem Getränke bestellt werden konnten und ich mich dabei ertappt habe, mich ein bisschen mit der "Konkurrenz" zu vergleichen, ging es auch schon los.

 

Alle haben an den Tischen Platz genommen, je eine Teilnehmerin und ein Teilnehmer saßen sich gegenüber und nach einer Einführung durch Cornelia und ihre Helfer aus Linz konnte es schon losgehen: fünf Minuten je Date, nach etwa drei Minuten eine nützliche Info über den Stand der Zeit. Beim Wechseln durften die Frauen sitzen bleiben und wir Männer sind von Tisch zu Tisch "gewandert". Auch wenn das vielleicht nicht zu 100 % gerecht ist, es hat sich keiner beklagt ;-)

 

Die Gespräche habe ich als sehr freundlich, entspannt und wertschätzend wahrgenommen, die Stimmung war angenehm. Die Frauen waren relativ unterschiedliche Charaktere und es war eine Herausforderung, mich immer wieder darauf neu einzustellen und einzulassen, aber das hat auch seinen Reiz. Was jedoch alle gemeinsam haben, ist, dass wohl allen der christliche Glaube ein Anliegen ist.

 

Fünf Minuten sind eigentlich genug, um einen ausreichenden Eindruck vom Gegenüber zu bekommen. In manchen Fällen war aber die Zeit viel zu kurz, man hätte sich noch gerne weiter unterhalten, wozu es im Anschluss aber noch Gelegenheit gab. Im Gasthaus, dass sich im selben Gebäude befindet, ist der Großteil noch ein paar Stunden gemütlich beisammen gesessen.

 

Unabhängig davon, ob sich was ergibt oder nicht, es war ein toller, spannender Abend, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Ein herzliches Dankeschön und Vergelt's Gott für die tolle Vorbereitung und Gestaltung dem Team von Herzens.An.Gelegenheit!


Anmerkung von Herzens.An.Gelegenheit:

Wir freuen uns, dass sich dieses Mal 18 Matches ergeben haben und wünschen den Teilnehmern beim Kennenlernen Gottes Segen und Führung!


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Speed Dating in Linz (Bericht Frau)

Mein Erleben

Aus der Sicht einer Teilnehmerin

Am Freitag, den 06. 10. 2017 trafen 12 Männer und 11 Frauen im Kleinen Saal des Volksheimes Kleinmünchen zum gegenseitigen Kennenlernen ein. Das Herzens.An.Gelegenheit-Team aus Salzburg, Cornelia und Verena, haben Unterstützung von drei Linzern (Annekathrein, Georg und Thomas) bekommen, die sich der Vision von Herzens.An.Gelegenheit anschlossen. Gemeinsam haben sie ein gemütliches und mit den vorhandenen Mitteln, einladendes Ambiente geschaffen, in dem sich die aufgeregten und gespannten Singles wohlfühlen konnten.

Schon von Beginn an fiel mir auf, dass die Organisatoren sichtlich bemüht waren und mit Motivation und Herzlichkeit auf die Singles zugingen und den Abend so unvergesslich gestalteten.

 

Nachdem die organisatorischen Angelegenheiten erledigt waren und die ersten Kennenlerngespräche geführt wurden, erklärte uns Cornelia den Ablauf des Abends - der doch für die meisten noch unbekanntes Terrain war, da sie noch nie an einem Speed-Dating teilgenommen hatten. Als keine Fragen mehr offen waren, erzählte uns Thomas seine persönliche Erfahrungsgeschichte und davon inspiriert konnten die Gespräche losgehen.

 

Schon die ersten Unterhaltungen waren erfreulich locker. Generell, die Gesamtatmosphäre war für mich und andere (wie ich danach von mehreren Teilnehmern erfuhr) entspannter als zuvor angenommen.  Die Leute waren allesamt freundlich und höflich. Oft hatte man das Gefühl, dass die 5 Minuten wie im Flug vergingen und man sich noch sooooo viel zu sagen hätte (was man an späterer Stelle nachholen konnte). Auch die Bekanntgabe der, für diese Runde, noch übrigen 1-2 Minuten empfand ich als sehr hilfreich.

 

Nachdem alle Dates vorüber waren gab es noch die Möglichkeit gemeinsam im angrenzenden Gasthaus zu essen und den Abend mit weiteren Gesprächen ausklingen zu lassen. Viele der Singles nahmen dieses Angebot gerne an und unterhielten sich noch bis spät in den Abend hinein.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Erlebnis eine spannende Erfahrung war und die Chance dabei einen potentiellen Partner zu finden sicher hoch liegt.

 

 

 

Ein riesengroßes Dankeschön an das Team von Herzens.An.Gelegenheit und für ihre Arbeit, den zeitlichen Aufwand und die Planung, die sie in diese Vision legen. Gott möge euch reichlich dafür segnen!


Anmerkung von Herzens.An.Gelegenheit:

Wir freuen uns, dass sich dieses Mal 18 Matches ergeben haben und wünschen den Teilnehmern beim Kennenlernen Gottes Segen und Führung!


Buchvorstellung: Mars sucht Venus. Venus sucht Mars.

John Gray, Mars sucht Venus. Venus sucht Mars. Wie Sie Ihren Seelengefährten erkennen, Goldmann-Verlag, 2000.

Dieses Mal möchte ich euch ein weiteres Buch von John Gray vorstellen: „Mars sucht Venus. Venus sucht Mars. Wie Sie Ihren Seelengefährten erkennen.“.

 

Ich muss sagen, dass mich dieses Buch wirklich gefangen genommen hat. John Gray erklärt anschaulich anhand von Beispielen wie man seinen Seelengefährten kennenlernen und erkennen kann.

 

Er stützt sich dabei an die 5 Phasen des Datings:

  1. Anziehung: Bei dieser Phase erlebt man das Hingezogensein zu einem möglichen Partner. Aufgabe ist es nun diese Person näher kennenzulernen und diese Hingezogenheit auszudrücken. 
  2. Ungewissheit: Diese Phase zeichnet sich durch den Übergang des Gefühls der Angezogenheit zum Gefühl der Unsicherheit, ob dies der richtige Partner ist aus. Wichtig ist dabei zu erkennen, dass diese Verunsicherung normal ist und man erst herausfinden muss, ob die Person richtig ist. 
  3. Ausschließlichkeit: In dieser Phase beschließen beide Personen ausschließlich nur mit dieser Person zusammen zu sein und ihre Energie dafür zu verwenden eine intensive Beziehung aufzubauen. 
  4. Intimität: In dieser Phase stellt sich das Gefühl von Intimität ein und man fühlt sich sicher seine Schutzwälle aufzugeben und auch Negatives und Intimes mit seinem Partner zu teilen. 
  5. Verlobung: Wenn beide Personen sicher sind den Partner, die Partnerin fürs Leben gefunden zu haben, verloben sie sich und steuern auf eine Ehe hin.

John Gray erwähnt, dass man keine der Phasen überspringen sollte, da dies zu Problemen führen kann. Beispielsweise wird heutzutage oft gleich in die Phase der Intimität übergegangen ohne, dass beide Partner ausschließlich für sich da sind. So kann es dann zu unerfüllten Bedürfnissen oder vielleicht sogar zu One-Night-Stands kommen. Beides nicht grade förderlich für eine Beziehung.

 

Außerdem erwähnt er oftmals, dass man sich auf einen neuen Partner einlassen muss, bevor man herausfindet, ob es sich um einen Seelengefährten handelt. Es kann der Richtige sein, aber nicht der Seelengefährte. John Gray ermutigt dann die Beziehung positiv aufzulösen.

 

Ich fand seine Ansichten und Geschichten sehr hilfreich und hab das Gefühl, dass es sehr viel Druck wegnehmen kann. Vorallem nicht alles zerdenken zu müssen und gleich beim ersten Treffen schon an die Ehe zu denken. Dies wird ja grad im christlichen Kontext gerne gemacht. 

Das Buch kann ich an jede Frau und jeden Mann empfehlen, die sich Gedanken über Dating und Beziehungsfindung machen. 

  

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, August 2017.


Single Stadt-Rallye durch Salzburg

Am Samstag, 1. Juli war es endlich so weit und unsere zweite Single-Veranstaltung konnte beginnen. Eine Schnitzeljagd durch die Salzburger Altstadt! Verena hat sich im Vorhinein ein paar lustige und knifflige Aufgaben (inkl. kreativen Fotos) für uns überlegt und als wir alle eingetroffen sind, wurden die TeilnehmerInnen in Gruppen eingeteilt. Das Maoam-Zufallsprinzip hat über die Gruppe entschieden. Dann wurde nicht lange gefackelt und die Gruppen stürzten sich in die Schnitzeljagd. Ich kann nur aus meiner Sicht sagen, dass es ein voller Erfolg war und die Rallye total Spaß gemacht hat. Wir konnten uns während des Aufgaben-Lösens besser kennenlernen. Nach der Rallye haben wir uns eine Stärkung in einem Gasthaus genehmigt. Der Raum war immer von Stimmengewirr und Lachen erfüllt. Bei einem Getränk und intensiven Gesprächen wurde der Tag gemütlich ausgeklungen.

Danke an alle TeilnehmerInnen, dass ihr dabei wart. Danke auch an Verena, die diese Rallye zusammengestellt hat J.

 

(C) Verfasst von Cornelia Leitner am 03.07.2017


Aus der Sicht einer Frau: Die Eroberer kehren zurück

Kommentar zum Männer-Flirthandbuch - aus der Sicht einer Frau:

Micha Betz, Andy Stark, Rückkehr der Eroberer. Ein Flirt-Handbuch für christliche Männer, Asaph-Verlag, 2014. (ISBN 978-3-940188-82-3)

Als Frau war es für mich sehr interessant zu lesen welche Tipps Männern gegeben werden. Ich bin beim Lesen sehr subjektiv an die Sache herangegangen und schreibe die Bewertung auch so.

 

Was soll ich zu diesem Buch sagen?   Zuerst möchte ich betonen, dass jede Frau anders tickt und ich nur meine persönliche Meinung (inklusive die meiner Kolleginnen) zum Buch wiedergebe. Der Titel „Die Eroberer kehren zurück“ passt eigentlich ganz gut. Es wirkt wirklich wie eine Anleitung zum Erobern und rutscht manchmal schon fast in die Macho-Schiene ab. Das Buch bedient sich leider auch einiger Klischees. Die Tipps sind ganz nett, um herausgefordert zu werden aus der eigenen „Comfort-Zone“ zu gehen, aber so richtig alltagstauglich finde ich sie teilweise nicht. Da es für christliche Männer sein sollte, finde ich manche Anregungen etwas befremdlich (z.B. die Eskalationsleiter für verschiedene Stufen des Körperkontakts, manche Flirt-Tipps, Ermutigung mehrere Frauen gleichzeitig daten zu können, etc.).

 

Nennt mich konservativ oder auch langweilig, aber Mr. Nice-Guy ist mir da lieber als der super-selbstbewusste präpotente Macho vom Dienst (überspitzt formuliert).

Ich möchte einen Tipp an die Single-Männer da draußen geben: das Buch bitte nicht zu ernst nehmen. Es gibt gute Anregungen, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die Autoren soviel Erfolge mit diesen Tipps erzielen konnten.

 

Das wichtigste ist: Sei authentisch, sei du selbst und stehe dazu. Dann hab noch den Mut auf andere Menschen zuzugehen und der Rest kommt dann von selbst.

 

Aber dies ist nur meine Meinung und das Buch ist ja nicht für Frauen, sondern für Männer geschrieben. Da es das einzige Dating-Buch für christliche Männer im deutschsprachigen Raum ist, kann ich es dennoch empfehlen es zu lesen J.

 

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, Juli 2017.


Buchvorstellung: "Kleine Chronik großer Paare"

 

Elisabeth Stiefel, Kleine Chronik großer Paare, Marburg an der Lahn 2009.

 

Elisabeth Stiefel porträtiert sechs berühmte Ehepaare mit verschiedenen beruflichen Hintergründen aus den letzten drei Jahrhunderten. Detailliert, aber sprachlich eher schwach und unpoetisch, dokumentiert sie förmlich wie die Paare einander näher kennenlernten. Gespickt mit Originalzitaten aus alten Briefen oder Tagebüchern, wird sichtbar welche Schwierigkeiten und Hindernisse, aber auch Freuden und Aufgaben, diese Paare gemeinsam meisterten. Am Ende jeder Liebeserzählung gibt es noch Gedanken und Gesprächsimpulse in Form von Fragen, die sich der lesende Single oder Liebespaar selber stellen kann und zur vertiefenden Eigenreflexion einladen. Ein abschließendes Gebet vertieft Grundgedanken der Ehe und der Liebe.

 

Mich berührten so manche persönliche Aussagen, die sich die Liebenden einander zusprachen und in die man sich als Leser hineinfühlen kann, nachdem man einiges über den Lebensweg dieser historisch wichtigen Persönlichkeiten erfahren hatte. Besonders die Treue in Notlagen und der Glaube an Gott, sind für mich das stärkste Zeugnis von Gottes Gnade, Zuspruch und Halt. Es ist wichtig, sich auch mit den Schwierigkeiten des Lebens auseinanderzusetzen und Freundschaft, Kennenlernen, Liebe und Ehe nicht "nur durch die rosarote Brille" zu betrachten. Es hilft, wenn Paare gemeinsam auf Gott schauen, innerlich zuversichtlich und hoffnungsvoll sind. Dieses Büchlein schildert nicht "alltäglich anmutende Geschichten", aber ermutigt sehr den Weg als Paar gemeinsam mit Jesus in der Mitte zu gehen.

 

Exemplarisch möchte ich drei Paare herausgreifen:

 

Die vermögende, jüdische Hanni Stein fand ihre Lebensliebe im 13 Jahre jüngeren evangelischen Dichter und späteren Liedtexter Jochen Klepper, den sie großzügig unterstützte. Als „Mischfamilie“ (als Witwe nahm Hanni ihre beiden Töchter mit in die Ehe) wurden sie ab 1933 mehr und mehr geächtet, was sich auch bei den Arbeitsstellen äußerte. Eine Trennung ihrer Ehe kam aber für Jochen nicht in Frage. Nach innerlicher Konversion Hannis, ließ sie sich taufen und sie holten die vorher verwehrte kirchliche Trauung nach (Trauvers Philipper 4,4: „Freuet euch in dem Herrn allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch!“). Nachdem die Repressalien nicht nachließen, beschloss die älteste Tochter nach England auszureisen; zwei Jahre später (1942) wollten die anderen nachkommen, was ihnen aber verwehrt wurde. Als letzten Ausweg vor einer Deportation sah die Familie nur den Selbstmord.

 

Ida und Friedrich waren als Cousins in die kinderreiche, adelige Familie von Bodelschwingh hineingeboren worden und vermählten sich rasch. Seine Mission als Pfarrer unterstützte sie trotz immer wiederkehrenden Depressionen bestmöglich. Neben schriftstellerischen Tätigkeiten, steckten sie ihr Herzblut gemeinsam in Pflegeanstalten (u.a. Diakoniewerk) und lebten selbst ärmlich. 1869 erkrankten plötzlich alle vier ihrer Kinder an Keuchhusten und Lungenentzündung und verstarben binnen weniger Tage. Klagelieder 3:24-32 wurde ihnen zum Trost „Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen...“. Das gemeinsame Gebet war ihr Kraftstoff für den Tag, wie die vier später geborenen Kinder berichteten.

 

Der „ewige“ Junggeselle C. S. Lewis wurde im fortgeschrittenen Lebensalter, inmitten der schweren und lebensbedrohlichen Krankheit seiner inspirierenden Brieffreundin Joy Davidman, von der Liebe und Mitgefühl zu ihr gepackt. Vor ihrem Tod durchlebten sie nur mehr vier gemeinsame Ehejahre, mit allen Höhen und Tiefen, der Pflege aber auch des tiefen gegenseitigen Respekts.

 

Als weitere Paare werden Anna Rebecca und Matthias Claudius, Catherine Marshall und Leonard E. LeSourd sowie Coretta Scott King und Martin Luther King vorgestellt.

 

Weitere Info: Die Autorin hat noch weitere Biografien über große Frauen und Männer verfasst!

 

Für uns gelesen von Verena Grafinger © Salzburg, Juni 2017.


Buchvorstellung: "Rückkehr der Eroberer. Ein Flirt-Handbuch für christliche Männer"

 

Micha Betz, Andy Stark, Rückkehr der Eroberer: Ein Flirt-Handbuch für christliche Männer, Asaph-Verlag 2014.

 

„Die christlichen Singles von heute brauchen nicht noch ein Buch, das ihnen erklärt, wie man Partnerschaften führt und was die Bibel zur Ehe sagt. Sie brauchen eines, das ihnen erklärt, wie man überhaupt in eine Partnerschaft kommt!"

 

Dieser Klappentext sagt perfekt, worum es geht. Ich übertreibe nicht: es ist das beste Buch für christliche (männliche) Singles, das ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe - die Welt hat wirklich darauf gewartet!

Witzig und cool geschrieben, transportiert es viele Wahrheiten, die ich in der christlichen Community so nie höre. Endlich ein Buch, das konkrete Hilfestellung bietet, wie man(n) die ersten Schritte gehen kann, mit Frauen in Kontakt zu kommen und schließlich die Frau für's Leben zu finden!

 

Anfangs war ich skeptisch, aber weil die Autoren (zwei deutsche Christen um die 30) ganz klar biblische Grundlagen und die Wichtigkeit der Persönlichkeitsentwicklung als Basis für das Buch nehmen, habe ich mich drauf eingelassen.

Auf eine (erschütternd zutreffende) Beschreibung von typischen Fehlern im Umgang mit Frauen erhält man Schritt für Schritt praktische Tipps: die innere Einstellung als Mann, das Ansprechen von Frauen, die äußere Erscheinung, humorvolle Entspannung von Gesprächen, wie Dates gut laufen, Nutzung von Online-Partnersuch-Portalen, wie man tiefgründige Gespräche führt, und noch vieles mehr.

 

Normalerweise lese ich an einem Buch 2 Monate, dieses habe ich in 3 Tagen verschlungen. Auf jeder Seite sind mir Wahrheiten ins Auge (und ins Herz) gesprungen, die mich begeistert haben! Das Buch ist eine klare Empfehlung für Single-Männer ab ca. 25 Jahren, es wird euer Leben bereichern und verändern!

 

Für uns gelesen von Georg Schmidinger © Linz, 2017.


Speed-Dating in Salzburg

 Am 5. 5. 2017 fand unser Start-Event, ein „Speed-Dating“ in Salzburg statt. Das Motto war: „Seite an Seite mit Jesus in der Mitte“. Es fanden sich 10 Frauen und 8 Männer, die teilnahmen und den Abend  zu etwas Besonderem und Unvergesslichem machten. Nach dem Eintrudeln gab es Fruchtcocktails und die Möglichkeit sich auszutauschen. Um 19 Uhr dann endlich der Start. Verena und ich (Cornelia) waren augenscheinlich nervöser als der Rest :-).

Für die nächsten 50 Minuten war der Raum mit Stimmengewirr, das Quietschen von Sesseln und alle 5 Minuten das Klingeln eines Glöckleins erfüllt. Um dem ganzen einen gemütlichen und etwas romantischen Touch zu verleihen, entschied sich die Sonne uns zu unterstützen und hüllte den Raum in wunderschönes Licht.

Nach den kurzen Dates war eine Pause angesagt und unsere TeilnehmerInnen konnten bei Pizzaschnecken, Apfelkuchen, Nussschnecken und vielem mehr über Gott und die Welt reden und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 Die nächsten Tage hab ich mich dann ans Auswerten gesetzt und durfte unseren teilnehmenden Frauen und Männer verkünden, dass sich 7 Matches ergaben.

 

Wir sind gespannt was sich weiter tut und hoffen auf Erfolgsgeschichten.  :-)

(C) Verfasst von Cornelia Leitner am 12.05.2017


Fotos vom Event

Anmerkung: Um die teilnehmenden Personen zu schützen, stellen wir keine Fotos von ihnen online!


Buchvorstellung: "Männer sind anders. Frauen auch"

 

John Gray. Männer sind anders. Frauen auch. Männer sind vom Mars. Frauen von der Venus, 1998.

 

John Gray ist ein amerikanischer Paar- und Familientherapeut und widmet sich in seinen Seminaren und Büchern hauptsächlich der Kommunikation zwischen Mann und Frau. Auch in diesem Buch „Männer sind anders. Frauen auch.“ beschreibt er eindrücklich wie unterschiedlich Männer und Frauen kommunizieren. Teilweise war es mir ein bisschen zu stereotypisiert und klischeehaft, aber, da er immer wieder darauf zurück kommt, dass Männer und Frauen von unterschiedlichen Planeten kommen und seine Argumente auch darauf stützt, war es noch im Rahmen und interessant zu lesen.

Ich denke jede Leserin oder jeder Leser kann sich in den Beispielen wiederfinden und erlebt so manches „Aha-Erlebnis“. Das Buch ist nicht nur theoretisch, sondern listet viele praktische Tipps und Tricks auf. So kann es direkt in der Beziehung ausprobiert werden oder für zukünftige Beziehungen genutzt werden. Ich würde sagen, dass diese Anregungen auf jede Beziehung übertragen werden können. Man muss dafür also nicht unbedingt in einer Liebesbeziehung stecken.

Da Mann und Frau im täglichen Leben immer miteinander zu tun haben, ist es gut die jeweils unterschiedlichen Kommunikationsmuster zu kennen. Probiert es aus und dann könnt ihr selbst beurteilen wie hilfreich diese Kommunikations-Tipps sind.

Wenn man an Kommunikationstechniken interessiert ist und einen Einblick in das Gefühlsleben des Gegenübers möchte, ist dieses Buch zu empfehlen.

 

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, 2017.


Buchvorstellung: "Sehnsucht und der ganze Rest"

Sabine Müller und Inge Frantzen (Hgg.), Sehnsucht und der ganze Rest. ÜberLebensGeschichten für Singles, Brendow Verlag, 2010.

 

Der Titel vom Buch ist fast schon selbsterklärend. Es beinhaltet 20 „ÜberLebensGeschichten“ von Singles für Singles. Mit welchen Problemen sieht sich ein Single konfrontiert? Wie kann man trotzdem glücklich sein und ein erfülltes Leben führen? Welche Sehnsüchte und auch Ängste schleichen sich dennoch immer wieder in die Gedanken und Gefühlswelt von Single-Frau und Single-Mann? Ehrlich mit einem Spritzer Humor schildern Singles wie sie sich durch den Single-Alltag kämpfen, manche mit der Hoffnung auf einen Partner, manche aber zufrieden mit ihrem Single-Dasein.

 

Ich muss sagen, dass ich mir schwer tue eine Meinung über das Buch zu verfassen. Es kann ermutigend und hilfreich sein, da man sich in vielen Geschichten wieder selbst findet und sieht es geht auch anderen Singles gleich wie mir. Jeder Single fühlt sich mal mit der Einsamkeit konfrontiert, aber hat gelernt damit zu leben und viele Strategien dagegen zu entwickeln. Manchmal kam mir trotzdem vor, dass das Ideal darin besteht eine Beziehung anzustreben und es traurig und bemitleidenswert ist Single zu sein. Wie gesagt, die Herangehensweise war mir dann doch manchmal zu sehr auf Beziehungsfindung konzentriert. Aber wenn man ein lockeres Buch mit wahren Geschichten von Gleichgesinnten lesen möchte, kann ich es empfehlen.  

 

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, 2017.


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Buchvorstellung: "Heldendämmerung"

Ute Scheub, Heldendämmerung. Die Krise der Männer und warum sie auch für Frauen gefährlich ist, Pantheon Verlag, München 2010.

 

Das Buch ist nur noch antiquarisch oder über Amazon Marketplace erhältlich.

 

Krise der Männlichkeit? Darüber mache ich mich doch lustig. Männer sind eh privilegierter als Frauen. Gibt es da Probleme? Und stecke ich nicht selbst Männer in Schubladen?

 

Durch berufliche Zusammenhänge und Begegnungen in einer eher Männer-dominierten Umgebung lernte ich aber aufzuhorchen und stieß dann in der Bibliothek auf das Buch „Heldendämmerung. Die Krise der Männlichkeit und warum sie auch für Frauen gefährlich ist“ von Ute Scheub.

Eine mehr als lohnenswerte Lektüre ist es, spannend und gut geschrieben, es kommen wenige Längen auf. Es ist ein sehr wichtiges Buch.

 

Scheub führt auf, warum es vielen Männer nicht anders gelingen kann, ihre (sexuellen) Aggressionen gegen Minderheiten und Frauen zu lenken. Tiefste Ursache dafür ist das Patriarchat, unter dem eben nicht nur Frauen leiden, sondern eben sehr Männer. Geschichtlich bedingt durch den preußischen Militarismus, der im deutschsprachigen Raum noch nachwirkt, wird der Mann über Stärke definiert, d.h. nicht weinen, keine Gefühle zulassen, die Frau beschützen, strammstehen. Die Last der Welt auf den Schultern eines Geschlechts, das aber darunter nicht zusammenbrechen darf. Und dabei sind Männer von Frauen und ihren Körpern sexuell und sozial abhängig. Scheub plädiert für eine gerechte Gleichberechtigung mit positiven Auswirkungen für beide Seiten.

 

Die Lektüre hat bei mir ausgewirkt, dass mein Herz tief berührt wurde vom stillen Leiden vieler Männer.

Auch in der Partnersuche ist es einfach, sich von Rollenklischees leiten zu lassen. Das Buch möchte damit aufräumen. Mein Anliegen ist es allen Menschen in meiner Umgebung Raum zum Sein zu schenken. Gefühle zulassen können, nicht weiter wissen, Probleme benennen, weinen – das ist keine Schwäche, sondern wahre Stärke. Männer und Frauen brauchen einander, können sich wunderbar ergänzen gerade in der Partnerschaft, wo Raum ist für echte Akzeptanz, für das Lernen voneinander - unabhängig von Klischees. Sexismus als Rollenzuschreibung hat keinen Platz in einer Partnerschaft.

Möge Gott mir helfen, das andere Geschlecht nicht vorurteilsbehaftet zu sehen, sondern mit seiner Liebe, die befreit zum Ich sein.

 

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Maria Hofmeister © Berlin 2017https://buchreise.wordpress.com.


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