Blog von Herzens.An.Gelegenheit

Auf unserem Blog findet ihr verschiedene Beiträge zu Single-Sein (eigene Aktionsseite: "Singles: Seize the Day"), Dating, Partnersuche, Berichte unserer Veranstaltungen, diverse andere Beiträge wie Buchempfehlungen und Rezensionen und noch vieles mehr.

 

Schaut doch einfach mal rein und lasst euch inspirieren. 

 

Viel Spaß beim Stöbern :)

 

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Dann entgeht dir nix!


Happy New Year 2021!!!

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. (Hermann Hesse)

 

Im letzten Jahr haben wir viele Anfänge neu erleben können….

 

Anfang einer Pandemie

 Anfang einer neuen Art der sozialen Interaktion und Isolation

 Anfang des Maskentragens….

 

ABER  wir durften auch viele schöne aufregende neue Anfänge kennenlernen, denen ein Zauber innewohnt.

 

Anfang Gott neu zu entdecken durch Online Gottesdienste, Online Hauskreise

 Anfang eines neuen „Datingportales“ – ZOOM

 Anfang mit neuen Freundschaften und Gemeinschaften bei Wanderungen oder dem Vortrag mit Martina, der Hoffnung und Freude schenkte

Anfang sich mit dem Thema Intimität und Sexualität  auseinanderzusetzen und im Gespräch mit Michael darüber  zu reflektieren

 Anfang in den sozialen Medien aktiver zu sein mit unserem Blog, Instagram Beiträgen, Videos von „Seize the Day“ und unserer „Adventreihe“.

 

Der Anfang in ein neues Jahr, welchem mit Sicherheit ein ganz neuer Zauber innewohnt. Ein Zauber neue Menschen und sich selbst immer besser kennenzulernen. Ein Zauber die Liebe zu treffen und der Zauber Gott immer näher zu sein und ihn umfassend in unserem Leben zu erfahren.

 

Wir freuen uns diesen Zauber gemeinsam mit euch zu erleben. Happy New Year!

 


HAG-@dvent für dich: Impuls #4 (für die 4. Adventwoche)

#4: Warten auf... den Retter

Video zum Nachschauen:

Anmerkung: Video wurde separat zur Veranstaltung aufgenommen.

Andacht (von Cornelia) zum Nachlesen für dich:

Wir haben schon von Zacharias und Elisabeth und ihren Sohn Johannes (d. Täufer) gehört #1 Warten auf… ein Kind

sowie von Herodes und den Sterndeutern #2 Warten auf… den König der Juden. 

Weiters von Maria und Josef #3 Warten auf... Immanuel.

Und nun der vierte Teil, der Abschluss mit den Hirten!

 

[Lesen: Lukas 2, 8-20; Hoffnung für alle]

Die Hirten auf dem Feld

8 In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem einige Hirten ihre Herden.

9 Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, 10 aber der Engel sagte:

»Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: 11 Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. 12 Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!«

13 Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten:

14 »Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.«

15 Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Hirten:

»Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.«

16 Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das Kind gesagt hatte. 18 Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt. 19 Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach. 20 Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.


Welche Überschrift fällt dir zu dem Text ein?

-> „Licht ins Dunkel“

-> „Allzeit bereit“ 

 

Wer waren die ersten Menschen, die Jesus sehen durften? Hirten! Eine Berufsgruppe, die nicht zu den angesehensten gehörte und wahrscheinlich von Menschen ausgeführt wurde, die sich nicht mit Priestern und Königen messen konnte. Und trotzdem kam der Engel zu ihnen! Vielleicht auch gerade deswegen! 

Wenn ich an Hirten denke und diese Stelle ansehe, fallen mir folgende Eigenschaften zu ihnen ein: vertrauenvoll, verantwortungsbewusst, mutig (müssen ihre Schafe verteidigen), genügsam, fleißig, geduldig. Gerade als sie ihr Lager aufschlugen, erscheint ihnen ein Engel und verkündet die Geburt Jesu. Er erklärt sogar genau wie sie ihn finden und abschließend erscheinen noch mehr Engel und preisen Gott. 

Und was machen die Hirten? Sie beschließen sofort das Wunder selbst zu sehen und laufen so schnell sie können nach Bethlehem. Keiner hat die Worte des Engels angezweifelt, eine Diskussion begonnen, auf den nächsten Tag gewartet oder gesagt, dass sie zuerst Essen und Schlaf brauchen bevor sie sich Jesus ansehen. 

Nein! Sie stehen sofort auf und laufen los. Sie laufen so schnell sie können! Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sofort loslaufen würde und das sogar mitten in der Nacht! Alles stehen und liegen lassen, keinen Schlaf, kein Essen, die Schafe auf der Weide lassen,.... 

Alles liegenlassen um beim Herrn zu sein! Und als sie ihn gesehen haben, schweigen sie nicht und gehen wieder zurück; Sie erzählen jedem davon. Es muss sehr wunderlich geklungen haben solch eine Geschichte zu hören, aber das war den Hirten egal. Sie können nicht darüber schweigen. Erst dann gehen sie wieder zu ihren Schafen, zu ihrem Leben zurück. 

 

Es wurde direkt in die Dunkelheit gesprochen und die Engel haben mit dieser Botschaft alles erhellt. Jesus hat die Hirten in der Dunkelheit gesucht und sie zu sich gerufen. Jesus spricht zu dir, zu jedem einzelnen von uns, er spricht in die tiefste Dunkelheit unseres Seins und erhellt es. Wir müssen nur loslaufen und das Licht in unser Leben lassen. 

 

In ein paar Tagen ist es so weit und wir feiern die Geburt von Jesus. Bist du bereit alles stehen zu lassen und zu ihm zu laufen. Keine Zweifel, keine Angst, keine Bedenken. Einfach nur Vertrauen und Freude! Und dann wird diese frohe Botschaft hinaus posaunt. 

 

Wir wollen uns freuen und jubeln / und ihm die Ehre erweisen (Offenbarung 19,7)

Bibelvers: 1. Thessalonicher 6, 1-11 

 

Wir dürfen uns an den Hirten ein Beispiel nehmen. Sie leben ihr Leben, sie sind fleißig und genügsam, aber wenn sie den Ruf Jesu hören, springen sie auf und laufen zu ihm ohne sich einmal umzudrehen. 

 

Was bedeutet es für dich loszulaufen?

Wie kannst du das in der nächsten Zeit umsetzen? 

Segen für dich!

In diesem Sinne möge dich dieser Segen wieder durch die 4. Adventwoche begleiten:

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle dich mit 

aller FREUDE und FRIEDEN im Glauben, 

dass du immer reicher wirst an Hoffnung 

durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ 

(Römer 15,13)

Schön, dass du dabei warst und/oder mitgelesen hast ;)

Hier noch die Überblicksseite, wo du alle Andachten nachlesen und nachschauen kannst.


Gesegnete Adventszeit und frohes Fest!

Impuls #4 verfasst von Cornelia Leitner


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HAG-@dvent für dich: Impuls #3 (für die 3. Adventwoche)

#3: Warten auf... Immanuel

Video zum Nachschauen:

Anmerkung: Video wurde separat zur Veranstaltung aufgenommen.

Andacht (von Verena) zum Nachlesen für dich:

Wir haben schon von Zacharias und Elisabeth und ihren Sohn Johannes (d. Täufer) gehört #1 Warten auf… ein Kind

sowie letzte Woche von Herodes und de  Sterndeutern #2 Warten auf… den König der Juden. 

Und heute? Worauf wartest du?

 

 

1. Von der SIPPE:

Das Matthäus-Evangelium beginnt mit einer „unspektakulären“ (für uns langweiligen?) Aufzählung von Namen. Eigentlich dreimal 14 Generationen. 

Unspektakulär? Für das ursprüngliche Publikum – den Juden – war die Herkunft und Abstammung sehr wichtig. Der Vater bestimmte deinen Namen, vielleicht auch deinen Lebensweg, mit Sicherheit deine zukünftige Frau. Eine patriarchal geprägte Gesellschaft. Darum fängt Matthäus damit an.

Der erste Teil (14 Generationen) wird von Abraham eingeleitet. Es folgen 14 Generationen ab David und im letzten angeführten Teil die dritte Gruppe mit 14 Generationen ab Jojachin. Jede diese Personen läutet jeweils quasi eine neue Ära ein. Als letzter vor einem Übergang zu einer offensichtlich neuen Ära wird Josef, gezeugt von einem Jakob, genannt. Spannenderweise wird hier (Mt 1,16) noch genauer ergänzt, dass Josef der Mann von Maria war. Diese wiederum „wurde die Mutter von Jesus, der Christus genannt wird.“

 

Heute wird es um eben diese Maria und diesen Josef gehen. Unspektakuläre Leute… denn eigentlich gibt es keine biblischen Vorgeschichten von den beiden; sie sind offenbar weder negativ noch positiv aufgefallen. Sie tauchen einfach auf. Wie vom Himmel gefallen. 

… Bis etwas Spektakuläres passierte: und Jesus gezeugt wurde…

 „Na Mara´n´Josef! In Gottn Nom, steh uns bei!“ (ihr kennt sicherlich diesen Ausspruch, der uns an Maria und Josef und ja - Immanuel / Gott steh uns bei - erinnert!)

Zuerst zu Josef:

[Lesen: Matthäus 1, 18-19; Gute Nachricht]

Jesus – Gottessohn und Davidssohn

18 Mit der Zeugung von Jesus Christus verhielt es sich so: Seine Mutter Maria war mit Josef schon rechtsgültig verheiratet, aber sie hatten die Ehe noch nicht vollzogen. Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete – durch die Wirkung des Heiligen Geistes. 19 Josef, ihr Mann, war großmütig und wollte sie nicht vor Gericht bringen. Deshalb hatte er vor, sich stillschweigend von ihr zu trennen.

 


Josef war großmütig – lesen wir; aber was hier passierte war ein absolutes No-Go und auch ihm zu viel. Was für eine Schuld! Er will sich am liebsten stillschweigend von Maria trennen. Ohne Aufsehen, ohne Schande auf sie oder über ihre Familie zu bringen. Eine furchtbare Sache für alle Beteiligten, die ganze Sippe. Wie sich aus der Affäre ziehen?

 

Aber das war nur eine Seite der Medaille/Geschichte…

Szenenwechsel zur „Beschuldigten“ (?), zu Josefs Verlobten, zu Maria:

[Lesen: Lukas 1, 26-38; Gute Nachricht]

 

Die Geburt des Retters Jesus wird angekündigt

26 Als Elisabet im sechsten Monat war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Nazaret in Galiläa 27 zu einem jungen Mädchen mit Namen Maria. Sie war noch unberührt und war verlobt mit einem Mann namens Josef, einem Nachkommen Davids. 28 Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria, der Herr ist mit dir; er hat dich zu Großem ausersehen!« 29 Maria erschrak über diesen Gruß und überlegte, was er bedeuten sollte. 30 Da sagte der Engel zu ihr: »Hab keine Angst, du hast Gnade bei Gott gefunden! 31 Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Dem sollst du den Namen Jesus geben. 32 Er wird groß sein und wird ›Sohn des Höchsten‹ genannt werden. Gott, der Herr, wird ihn auf den Thron seines Ahnherrn David erheben, 33 und er wird für immer über die Nachkommen Jakobs regieren. Seine Herrschaft wird nie zu Ende gehen.« 34 Maria fragte den Engel: »Wie soll das zugehen? Ich bin doch mit keinem Mann zusammen!« 35 Er antwortete: »Gottes Geist wird über dich kommen, seine Kraft wird das Wunder vollbringen. Deshalb wird auch das Kind, das du zur Welt bringst, heilig und Sohn Gottes genannt werden. 36 Auch Elisabet, deine Verwandte, bekommt einen Sohn – trotz ihres Alters. Sie ist bereits im sechsten Monat, und es hieß doch von ihr, sie könne keine Kinder bekommen. 37 Für Gott ist nichts unmöglich.« 38 Da sagte Maria: »Ich gehöre dem Herrn, ich bin bereit. Es soll an mir geschehen, was du gesagt hast.« Darauf verließ sie der Engel. 


Maria war also unberührt, die Ehe war noch nicht vollzogen worden. Das bestätigt sie selbst. Wir kennen die Details der Erzählung wohl alle sehr gut. Daher will ich nicht zu sehr in die Tiefe gehen, sondern nur ein paar Aspekte herauspicken, die die Dynamik zwischen diesem jungen Paar, das noch nicht mal verheiratet war, aufzeigen soll: 

Maria sollte sich als zukünftige Ehefrau allein ihrem Mann, Josef, unterwerfen; so steht es geschrieben und so war es auch Brauch.

Aber dann kam der Engel und verkündigte, dass Gott ein großes Wunder an ihr tun wird. Ihr Kind wird „Sohn des Höchsten“ genannt werden, aber auch in die menschliche Ahnenreihe (SIPPE) eingeordnet werden. Sie – als Frau wohlgemerkt – soll ihm den Namen „Jesus“ geben.

Was macht Maria? Zuerst ist sie zögerlich, vielleicht überfordert, weil sie nicht versteht, wie das passieren soll. Mit der Erklärung des Engels jedoch und Elisabets Beispiel (wir hörten davon bei #1), ist für sie klar: 

„Ich gehöre dem Herrn, ich bin bereit. Es soll an mir geschehen, 

was du gesagt hast.“ (v.38)

Maria macht sich aber bald darauf zu Elisabet auf; vielleicht muss sie auch Abstand gewinnen, nachdenken und das Geschehen verarbeiten.

 

Jetzt wird es aber stressig für den Engel?! Aber ob es der gleiche ist, ist auch nicht gesagt. Es tut auch nichts zur Sache.

 

Szenenwechel: Lichterspots wieder auf Josef, der ist noch unschlüssig und überlegt, wie er Maria „unspektakulär“ verlassen soll.

[Lesen: Matthäus 1, 20-25; Gute Nachricht]

20 Während er noch hin und her überlegte, erschien ihm im Traum der Engel des Herrn und sagte zu ihm: »Josef, du Nachkomme Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das Kind, das sie erwartet, kommt vom Geist Gottes. 21 Sie wird einen Sohn zur Welt bringen; den sollst du Jesus nennen. Denn er wird sein Volk von aller Schuld befreien.« 22 Dies alles geschah, damit in Erfüllung ging, was der Herr durch den Propheten angekündigt hatte: 23 »Die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den werden sie Immanuël nennen.« Der Name bedeutet: »Gott steht uns bei«. 24 Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Er hatte aber keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie ihren Sohn geboren hatte. Und er gab ihm den Namen Jesus.

 


Der Engel ermutigt also Josef zu dem Kind, das in Maria heranwächst, zu stehen und es in seine SIPPE gleichsam „hineinzuadoptieren“.

Er verrät ihm auch, dass er das Baby „Jesus“ nennen soll.

Noch nie waren sich werdende Eltern wohl so schnell einig, wie das Kind heißen sollte! Auch das ist meines Erachtens ein Zeichen, dass Gott dahintersteht; dass Gott ihnen beisteht; dass Gott mit ihnen ist.

„Mara´n´Josef! In Gottn Nom, steh uns bei!“

V23. IMMANUEL! Die Welt wird ihn Immanuel nennen, das heißt „Gott steht uns bei“. Somit erfüllt sich auch was im AT bei Jesaja 7,14 angekündigt hat.

 

2. Von der SIPPE in die KRIPPE:

 

Und schon bald wurde dieser Jesus geboren, der eine neue Ära einleiten sollte. 

 

Ein „spektakulärer“ Nebeneffekt:

Gott verwendet Josefs Treue dreimal, um seine Vorankündigungen aus dem AT (Prophezeiungen) zu erfüllen/ umsetzen zu können. 

  • Mt 1,23: Jungfrauengeburt in Jesaja 7,14; 
  • Mt 2,13-14: Flucht nach Ägypten in Hosea 11,1; 
  • Mt 2,23: Bezeichnung des Retters als „Nazoräer“, allerdings in keiner biblische Vergleichsstelle zu finden.

Und jedesmal tritt in dem Zusammenhang der „Engel des Herrn“ in Erscheinung. Dieser bringt Dynamik in Josefs Verhalten:

Beim ersten Mal will Josef ja Maria verlassen und gehen; der Engel bestärkt ihm zu bleiben; Josef gehorcht. 

Beim zweiten Mal – nachdem die Sterndeuter gegangen waren und der Betlehemitische Kindermord des Herodes in der Luft hängt – bestärkt ihn der Engel zu gehen. Und mitten in der Nacht packt Josef ihre Siebensachen und flieht mit Maria und Jesus nach Ägypten, wo sie die nächsten Jahre in Sicherheit sind.

Später, als Herodes gerade gestorben und die Luft wieder „rein“ war, spricht der Engel des Herrn erneut zu Josef (Mt 2,20+22). Und wieder ist er gehorsam und zieht mit seiner Familie zurück nach Israel, bzw. nach einer kleinen Unsicherheit seinerseits nach Narareth in Galiläa, wo Jesus schlussendlich aufwachsen sollte.

 

3. Von der KRIPPE auf die LIPPE:

Wir alle wissen, dieses Kind Jesus bleibt nicht das „kleine, liebe Kind in der Krippe“. „Immanuel / Gott ist mit uns“ – wird groß, er wächst heran. 

Im Philipperbrief 2,10-11 lesen wir welche Kraft in diesem Namen Jesu liegt:

„Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – 

Alle, die im Himmel sind,

auf der Erde und unter der Erde:

alle müssen feierlich bekennen:

‚Jesus Christus ist der Herr!‘

Und so wird Gott, der Vater, geehrt.“

 

Maria hat das früh erkannt. Sie singt bereits vor Jesu Geburt im Magnifikat (Lukas 1, 46-47):

„Mein Herz preist den Herrn, 

alles in mir jubelt vor Freude

über Gott, meinen Retter.“

Und sie preist Gott weiter – für das wie er eingreift und „mit ihr ist“.

 

Wie geht es dir damit, Gott, der mit dir ist und Gott, der zu dir steht und bei dir ist in seinem Leben zu preisen, zu bekennen?

Von ihm zu reden, durch dein Leben (als lebendiges Evangelium, als offenes Buch), ihn zu verkündigen, "wenn nötig" mit Worten?

 

 

Von der Sippe - in die Krippe - auf die Lippe! In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine gesegnete dritte Adventszeit und viel Segen in deinem Leben!

Zum Abschluss möchte ich euch noch zwei Lieder mitgeben, die noch mehr und tiefer aufzeigen, wie sich Maria und Josef zur Verfügung gestellt haben:

Über Maria: „Mary, did you know?”

Und das „Bekenntnis“ des Josef:


Segen für dich!

In diesem Sinne möge dich dieser Segen wieder durch die 3. Adventwoche begleiten:

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle dich mit 

aller FREUDE und FRIEDEN im Glauben, 

dass du immer reicher wirst an Hoffnung 

durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ 

(Römer 15,13)

Neugierig geworden, wie es weitergeht?


Gesegnete Adventszeit!

Impuls #3 verfasst von Verena Schnitzhofer


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Feedback: Vortrag "Intimität als Single"

Maria (Teilnehmerin) beschreibt hier für uns dankenswerterweise ihre Eindrücke vom Vortrag:

 

Gestern (04.12.20) haben sich einige Gleichgesinnte zum Vortrag von Michael Bozanovic über „Intimität als Single“ online zusammengefunden.

Sehr professionell lotste uns Cornelia durch den Abend. 

Michael brachte uns dieses Thema aus unterschiedlichsten Ansichten näher. Diese waren psychologischer, statistischer und theologischer Natur sowie sehr persönlichen Erfahrungen von ihm. 

 

Bildnachweis: Pok Rie, Pexels

 

Mir persönlich sind folgende Punkte sehr stark hängengeblieben:

  • Wir sind unserem Sexualtrieb nicht hilflos erlegen. Ist kein „Muss“, sondern „ein Kann“. 
  • Neben der bekannten Bedürfnispyramide von Maslow gibt es z.B. motivationale Grundbedürfnisse des Menschen nach Klaus Grawe (wie z.B. Bedürfnis nach Bindung, nach Selbstwert, …)
  • Wonach sehnt sich der Mensch heutzutage, zu allen Zeiten? Nach Liebe. Wer oder was ist Liebe? Aus theologischer Sicht ist Gott die Liebe. Er hat uns von Anfang an geliebt. Er schenkt/e uns die Sehnsucht nach ihm und zugleich auch nach Gemeinschaft, sprich‘ nach unseren Mitmenschen. 
  • Worin liegt das Glück? In der Liebe, die durch Geborgenheit und Intimität langsam entstehen und wachsen kann. Intimität kann ich nicht nur innerhalb einer Partnerschaft finden und erleben, sondern auch in einer Freundschaft. (Diese freundschaftliche Intimität habe ich auch schon ein paar Mal in meinem bisherigen Leben erfahren dürfen. Sehr wertvoll! :-))
  •  Jesus Christus hat als wahrer Mensch Freundschaften und Intimsphäre gepflegt und genossen (z.B. gemeinsames Essen mit seinen Jüngern). Auf seinem Kreuzweg und am Kreuz machte Jesus selbst die Erfahrungen von Sehnsucht nach Intimität, Enttäuschung und Verletzung (fast alle seine Jünger flohen, dreimalige Verleugnung Petrus, Gottverlassenheit am Kreuz). Ich füge noch hinzu: Jesus erlebte auch Einsamkeit und Verlassenheit. Dies sind alles menschliche Erfahrungen. 

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion konnten wir Fragen an die PodiumsteilnehmerInnen stellen. Sehr wertschätzend wurden diese beantwortet.

Es kamen unterschiedlichste Meinungen hervor, die alle ihren Platz haben durften. Danke, dass ihr alle dabei wart!

 

Ich bin dankbar, dass Gott uns (trotz Lockdowns mittels technischer Hilfsmittel ;-) zu diesem Austausch zusammengebracht hat! 

 

Ich ermutige dich: Wage die Liebe und Freundschaft zu Gott und deinen Mitmenschen!!! :-)

 

Kleiner Impulstipp:

Vorträge von Johannes Hartl über Freundschaft (Video-link) und Eifersucht (Video-link)... 

... diese haben mir persönlich geholfen!

 

Gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!


Feedback von anderen TeilnehmerInnen:

"Ich wollte euch Danke sagen für das Organisieren des Vortrags und auch für die offene Gestaltung des Abends, also dass unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen in der Diskussion Platz hatten. Toll, dass ihr den Mut dazu hattet, es so zu gestalten und auch schwierige oder kontroverse Fragen anzusprechen. Ich glaube so ein Rahmen, wo Singles bzw. Nicht-Verheiratete über solche Themen sprechen können oder auch mal ausgesprochen wird, dass in der Realität eben nicht alles so einfach ist, fehlt oft. Und ich finde es gut, wenn wir lernen mit der Spannung umzugehen und offen damit umgehen, anstatt nur stillschweigend anzunehmen, dass unter den Christen „eh alles passt“ oder „eh klar ist“, wie man mit manchen Fragen umgehen sollte."

 

"Danke für den Vortrag gestern Abend und die Möglichkeit sowie Offenheit, so frei über Sexualität zu sprechen."

 

"Ich fand den Vortrag teilweise ganz gut und ermutigend. Es waren so einige biblische Wahrheiten als auch gute wissenschaftliche Erkenntnisse dabei. Doch empfand ich es als zu wenig aus der biblischen Sicht betrachtet und mehr als Michaels Meinung, was ich für schwierig halte."

 

"Es ist aufgefallen, dass viele verschiedene Leute mit unterschiedlichen Geschichten, Hintergründen da waren. Deshalb ist es mir persönlich wichtig 😊immer beim Maßstab des Wortes Gottes zu sein, weil Eindrücke, Meinungen, Gedankengut gibt es ja viele verschiedene. Humanistisches Gedankengut sowie "Hauptsache es tut mir gut" schließt meiner Meinung nach  leider des Öfteren die biblischen Prinzipien von Gottesliebe, Selbstliebe und Nächstenliebe aus. 

Da gar nicht soviel Zeit war, hätte man bestimmt noch weiter reden können, deshalb ist ein weiterer Termin sicher auch interessant. Themen wie Selbstbefriedigung, Pornografie vs gesunde gottgewollte Freundschaften, Beziehungen,Sexualität würden mir einfallen, weil ich weiß dass das wichtige Themen sind, die nur manchmal ehrlich angesprochen werden. 

Und ich fänd es einfach gut nicht nur diesen Dingen so viel Aufmerksamkeit zu widmen, sondern immer wieder auf 😊Jesus zu kommen, der durchaus helfen kann in all dem zu ‚Überwinden‘ .Auch wenn nicht immer alles einfach ist. Aber ich kenne persönlich zumindest einen jungen Mann, der seine ‚Pornosucht‘ mit Gott überwunden hat, auch wenn die Wurzeln, Versuchungen bleiben können."

 

"Das Thema hat viele angesprochen und daher waren auch ca. 30 Personen dabei. Darüber hinaus beeindruckt mich der Mut von Team von HAG auch besonders herausfordernde Inhalte anzusprechen und zu thematisieren.  Der Vortrag vom Michael war sehr interessant. Seine Offenheit und Ehrlichkeit fand ich sehr beeindruckend. Nach seinen Ausführungen fühlte ich mich ermutigt, zum Teil bestätigt und gleichzeitig fühlte ich mich auch ermahnt, im positivsten Sinne des Wortes. 

Die anregende Podiumsdiskussion im Anschluss und der Austausch nach dem Vortrag, fand ich besonders spannend. Auch wenn Meinungen und Ansichten sich zu einem bestimmten Aspekt diametral gegenüberstanden, war die Diskussion von Wertschätzung und Respekt geprägt, das hat mir am sehr gut gefallen. Besonders wertvoll fand ich die Erinnerung daran, dass der Herr Jesus Gott ist und gleichzeitig vollständig Mensch war und er dadurch die Bandbreite sämtlicher Emotionen kennt, dazu gehört auch die Einsamkeit und wie er mit ihr umging. Auch daran dürfen wir erkennen, dass wir mit und in IHM das beste Vorbild haben und immer wieder von IHM lernen dürfen. Ist das nicht cool?"


Infos zum Vortragenden: Michael Bozanovic, ESSP®

Michael Bozanovic (Jahrgang 1985) ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Der studierte Theologe und Sexualpädagoge ist seit 2009 als Jugendreferent des Bundes Evangelikaler Gemeinden, seit 2014 als Religionslehrer der Freikirchen in Österreich und seit 2019 als Entwicklungssensibler Sexualpädagoge für das Weisse Kreuz Österreich tätig. 

 

Er hält sexualpädagogische Workshops in Teenie- und Jugendgruppen und Schulen, sowie Workshops für Eltern zum Thema Sexualerziehung. Außerdem bietet er Seminare und Vorträge rund ums Thema Geschlechtlichkeit, Sexualität und Beziehung an. Zudem berät und begleitet er Einzelpersonen persönlich und führt (gemeinsam mit seiner Frau) Paare in die Ehevorbereitung.  

 

Nähere Informationen zu ihm und seiner Arbeit auf sex-is-more.com.

Wir sind dankbar, dass er auch die HAG-Gruppe in Kärnten unterstützt.

Bild: http://www.sex-is-more.com


HAG-@dvent für dich: Impuls #2 (für die 2. Adventwoche)

#2: Warten auf... den König der Juden

Video zum Nachschauen:

Anmerkung: Video wurde separat zur Veranstaltung aufgenommen.

Andacht (von Cornelia) zum Nachlesen für dich:

Lied: Stern über Bethlehem

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,

Führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht,

Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,

Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind. 

 

[Lesen: Matthäus 2, 1-12; Hoffnung für Alle]

Die Geburt des Täufers Johannes wird angekündigt

1 Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem 2 und erkundigten sich: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierhergekommen, um ihm die Ehre zu erweisen.« 3 Als König Herodes das hörte, war er bestürzt und mit ihm ganz Jerusalem. 4 Er rief die obersten Priester und die Schriftgelehrten des jüdischen Volkes zusammen und fragte sie: »Wo soll dieser versprochene Retter denn geboren werden?« 5 Sie antworteten: »In Bethlehem in Judäa. So heißt es schon im Buch des Propheten: 6 ›Bethlehem, du bist keineswegs die unbedeutendste Stadt in Juda. Denn aus dir kommt der Herrscher, der mein Volk Israel wie ein Hirte führen wird.‹« 7 Daraufhin ließ Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich kommen und fragte sie aus, wann sie den Stern zum ersten Mal gesehen hätten. 8 Anschließend schickte er sie nach Bethlehem: »Erkundigt euch genau nach dem Kind«, sagte er, »und gebt mir Nachricht, sobald ihr es gefunden habt. Ich will dann auch hingehen und ihm die Ehre erweisen.«

9 Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Derselbe Stern, den sie schon beobachtet hatten, als er am Himmel aufging, führte sie auch jetzt. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind war. 10 Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. 11 Sie betraten das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, fielen vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu Herodes zurückzugehen. Deshalb wählten sie für ihre Heimreise einen anderen Weg.

 


Beim Lesen des Textes kam mir folgende Frage in den Sinn 

„Wie reagiere ich auf das Kommen des Messias?“. 

Lies noch einmal den Text und überlege dir wie die einzelnen Personen auf das Kommen des Königs reagieren. Überlege dir auch wie du gerade in diesem Moment dazu stehst. 

Ich habe eine Gegenüberstellung der Weisen und König Herodes gemacht mit Eigenschaften, die mir zu ihnen eingefallen sind. 

 

WEISEN:

- suchend

- nehmen weiten Weg auf sich

- nehmen Strapazen auf sich

- folgen hoffnungsvoll und in Freude

- hören auf Gott

- folgen Gott

- gehorchen Gott

- bringen Geschenke zu huldigen

- glauben das Wort und handeln danach

HERODES:

- Angst

- Machtverlust

- Kontrollverlust

- berechnend

- abwartend

- ablehnend

- hinterhältig 


Wo siehst du dich?

Mit welcher Herzenshaltung wartest du auf den König?

 

Wir leben in Zeiten, in der wir Zugang zu allen möglichen Informationen haben. Wir haben viel theologisches Wissen über Jesus, über die Bibel, viele Interpretationen. Man kann nicht behaupten, dass wir nichts wüssten...

Aber was mache ich mit diesen Informationen? Wie reagiere ich darauf?

Bin ich offen dafür und mache mich wie die Sterndeuter auf die Suche nach Jesus? Nehme ich Strapazen in Kauf um ihn kennenzulernen? Beschenke ich ihn?

Oder habe ich Angst was passiert, wenn ich Jesus kennenlerne? 

 

Wir erwarten oft, dass Gott nach uns sucht, sich erklärt, seine Existenz beweist und uns Geschenke macht. Auch in der Bibel können wir darüber lesen: 

[Lesen: Matthäus 12, 39-40; Hoffnung für alle]

 Da fingen einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern an und sprachen zu ihm: Meister, wir möchten gern ein Zeichen von dir sehen…

 

[Lesen: Markus 8, 11-12; Hoffnung für alle]

Die Pharisäer kamen zu Jesus und fingen mit ihm ein Streitgespräch an. Sie wollten ihn auf die Probe stellen und verlangten von ihm ein Wunder als Beweis dafür, dass Gott ihn gesandt hatte… 


Doch wenn wir wirklich weise sind, dann suchen wir nach ihm und suchen und beten ihn nicht wegen den Dingen, die er uns schenken kann an, sondern um seiner Selbst willen. 

[Lesen: 2. Chronik 15, 2b; Hoffnung für alle]

Der HERR ist mit euch, weil ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen. Werdet ihr ihn aber verlassen, so wird er euch auch verlassen.

 

[Lesen: Matthäus 7, 7; Hoffnung für alle]

Bittet, so wird euch gegeben;

suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.


Nehmen wir uns in den nächsten paar Wochen und gezielt diese Woche Zeit darüber nachzudenken. 

Reflexionsfragen:

  • Wo siehst du dich? (Sterndeuter / Herodes)

  • Mit welcher Herzenshaltung wartest du auf den König?

  • Wie reagiere ich auf das Kommen des Messias?
  • Wie gestaltet sich mein Weg des Suchens?
  • Wie kann ich Jesus in den nächsten Tagen näher kommen und welchen Weg muss ich gehen? 

In diesem Sinne möge dich dieser Segen durch die 2. Adventwoche begleiten:

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle dich mit 

aller FREUDE und FRIEDEN im Glauben, 

dass du immer reicher wirst an Hoffnung 

durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ 

(Römer 15,13)


Gesegnete Adventszeit!

Impuls #2 verfasst von Cornelia Leitner


HAG-@dvent für dich: Impuls #1 (für die 1. Adventwoche)

#1: Warten auf... ein Kind – Zacharias und Elisabeth

Video zum Nachschauen:

Anmerkung: Video wurde separat zur Veranstaltung aufgenommen.

Andacht (von Verena) zum Nachlesen:

Wir beginnen die Adventszeit mit einer Vorgeschichte, die sich im Warten auf Jesu Geburt zugetragen hat.

 

[Lesen: Lukas 1, 5-25; Gute Nachricht]

Die Geburt des Täufers Johannes wird angekündigt

5 Zu der Zeit, als König Herodes über das jüdische Land herrschte, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priestergruppe Abija gehörte. Auch seine Frau stammte aus einer Priesterfamilie; sie hieß Elisabet. 6 Beide führten ein Leben, das Gott gefiel; sie richteten sich in allem nach den Geboten und Anweisungen des Herrn. 7 Sie waren aber kinderlos, denn Elisabet konnte keine Kinder bekommen; außerdem waren sie auch schon sehr alt.

8 Einmal hatte Zacharias wieder Dienst am Tempel in Jerusalem, weil die Priestergruppe, zu der er gehörte, gerade an der Reihe war. 9 Es war unter den Priestern üblich, die einzelnen Dienste durch das Los zu verteilen. An einem bestimmten Tag fiel Zacharias die Aufgabe zu, das Räucheropfer darzubringen. So ging er in das Innere des Tempels, 10 während das ganze versammelte Volk draußen betete.

 


11 Da erschien ihm plötzlich der Engel des Herrn. Der Engel stand an der rechten Seite des Altars, auf dem der Weihrauch verbrannt wurde. 12 Als Zacharias ihn sah, erschrak er und bekam große Angst. 13 Aber der Engel sagte zu ihm: »Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären, den sollst du Johannes nennen. 14 Dann wirst du voll Freude und Jubel sein, und noch viele andere werden sich freuen über seine Geburt. 15 Denn er ist vom Herrn zu großen Taten berufen. Als Gottgeweihter wird er keinen Wein und auch sonst keinen Alkohol trinken. Schon im Mutterleib wird der Geist Gottes ihn erfüllen, 16 und er wird viele aus dem Volk Israel zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen. 17 Er wird dem Herrn als Bote vorausgehen, im gleichen Geist und mit der gleichen Kraft wie der Prophet Elija. Seine Aufgabe wird es sein, das Herz der Eltern den Kindern zuzuwenden und alle Ungehorsamen auf den rechten Weg zurückzubringen. So wird er dem Herrn ein Volk zuführen, das auf sein Kommen vorbereitet ist.« 

18 Zacharias sagte zu dem Engel: »Woran soll ich erkennen, dass es wirklich so kommen wird? Ich bin doch ein alter Mann, und meine Frau ist auch schon in vorgeschrittenen Jahren.« 19 Der Engel antwortete: »Ich bin Gabriel, der vor Gottes Thron steht. Gott hat mich zu dir gesandt, um dir diese gute Nachricht zu bringen. 20 Was ich gesagt habe, wird zur gegebenen Zeit eintreffen. Aber weil du mir nicht geglaubt hast, wirst du so lange stumm sein und nicht mehr sprechen können, bis es eingetroffen ist.« 

21 Das Volk wartete draußen auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. 22 Als er schließlich herauskam, konnte er nicht zu ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen Zeichen mit der Hand und blieb auch weiterhin stumm. 23 Als seine Dienstwoche im Tempel beendet war, ging Zacharias nach Hause. 24 Bald darauf wurde seine Frau Elisabet schwanger und zog sich fünf Monate lang völlig zurück. 

Sie sagte: 25 »Das hat der Herr an mir getan! Wegen meiner Kinderlosigkeit haben mich die Leute verachtet; aber er hat sich um mich gekümmert und die Schande von mir genommen.«

Der Evangelist Lukas berichtet uns von Zacharias, einem Priester und seiner Frau Elisabet, die auch aus einer Priesterfamilie stammte (v5). 

Sie führten ein gottgefälliges Leben und richteten sich in allem nach den Geboten und Anweisungen des Herrn (v6).

Man könnte meinen, sie hätten ein perfektes, helles, friedliches, freudiges Leben. Sie machen alles richtig.

Da muss ja alles in Ordnung sein. Wunschlos glücklich. 

 

Wunschlos glücklich?

Sie waren kinderlos und alt (v7). Damals galt es als Schande keine Nachkommen zu haben; auch heute herrscht nach wie vor Druck vor: 

Woran liegt es, dass du noch keinen Mann/keine Frau hast?

Das ändert sich übrigens wenig, wenn man dann verheiratet ist…

Woran liegt es, dass ihr noch keine Kinder habt?

Ist eines da, geht das Fragen weiter:

Woran liegt es, dass ihr nur ein Kind habt? Wollt ihr mehr?

Wenn man das wüsste! Es frustriert, macht traurig. Es ist wie eine Finsternis, die einen umgibt. Man weiß ja selber nicht, woran es liegt!!!

Das erleben wir auch persönlich als kinderloses Paar. Es hat einfach noch nicht „funktioniert“ mit dem Kinder kriegen. Auch wenn wir noch „jung“ genug sind, rein medizinisch gesehen.

 

Zacharias sagt (v18) von sich selbst, dass Elisabet und er schon im fortgeschrittenen Alter sind. Da ist es wohl verständlich, dass es nicht mehr klappt. Die Chance auf Nachwuchs geht gegen Null: Der Zug ist bereits abgefahren. 

 

Es ist Wehmut aus diesen Versen herauszuhören. Die Sehnsucht schwingt (noch) mit, aber Zacharias und Elisabet müssen ihren Traum wohl vollends begraben...

 

Wäre da nicht Gott. Der hat anderes vor. Er schickt in diese Phase einen Engel: der verkündet, dass Gott sein Gebet gehört und erhört hat (v13).

Auch der Name „Zacharias“ zeugt davon: „JHWH hat sich erinnert“ (hebr.)!

Er sagt ihm großen Jubel und Freude voraus, wenn dann ihr KIND – JOHANNES – geboren sein wird; außerdem werden sich viele weitere mit ihnen freuen werden. 

Was für eine Zusage! Kann das wahr sein??? 

 

Wenn uns das passieren würde, würde ich am liebsten gleich in die Welt hinausrufen: 

Wir sind endlich schwanger! 

Der Herr hat Gnade walten lassen!

Stattdessen kann sich Zacharias das beim besten Willen eher nicht vorstellen, dass so etwas passieren sollte. Wie auch? Alle Fakten sprechen doch dagegen!!! Da macht der Engel Zacharias stumm. Sprachlos bleibt er bis das Kind da ist…

 

Das Volk hat längst mitbekommen (v21), dass hier im Tempel irgendwas vorgefallen sein muss. Es dauert einfach schon zu lange, dass Zacharias drinnen ist. Als er schließlich herauskam, konnte er sich aber nicht mitteilen…

 

Als Zacharias seine Tempelwoche beendet hatte und heimkommt, wird Elisabet bald darauf schwanger (v24). Der Name Elisabet bedeutet übrigens „Gott ist Fülle“ (hebr.).

 

Ich muss schmunzeln: jeder geht anders mit so einer Nachricht um:

Der Mann ist stumm (gemacht), die Frau spricht darüber:

„Das hat der Herr an mir getan!

Wegen meiner Kinderlosigkeit haben mich die Leute verachtet;

Aber er hat sich um mich gekümmert

Und die Schande von mir genommen.“ (v25)

 

Zwischenzeitlich hatte der Engel Gabriel einen weiteren Auftrag bekommen und verkündet Maria, dass sie Mutter von Jesus werden wird.

Wir hören darüber im Adventimpuls #3 (am 16. Dezember)…

Maria macht sich schließlich von Nazaret, in Galiläa, ins Bergland von Judäa auf und kehrt auch bei Zacharias und Elisabet ein.

 

[Lesen: Lukas 1, 41-45; Gute Nachricht]

41 Als Elisabet ihren Gruß hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde sie vom Geist Gottes erfüllt 42 und rief laut: »Gesegnet bist du von Gott, auserwählt unter allen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! 43 Wie komme ich zu der Ehre, dass die Mutter meines Herrn mich besucht? 44 Ja, das bist du; denn in dem Augenblick, als dein Gruß an mein Ohr drang, machte das Kind einen Freudensprung in meinem Leib. 45 Du darfst dich freuen, denn du hast geglaubt, dass sich erfüllen wird, was der Herr dir ankündigen ließ.«


 

 Das Kind Mariens (JESUS) ist noch nicht mal geboren, schon weiß Elisabet, dass Maria auch ein „besonders Kind“ erwartet und nennt sie „die Mutter meines Herrn“ (v43). Das erkennt Elisabet eindeutig an der Reaktion ihres „besonderen Babys“ (JOHANNES), der einen Freudensprung in ihrem Leib macht. Das reißt eine Schwangere glaube ich ganz schön um, das spürt man gewaltig! Das bleibt nicht verborgen.

 

Bereits davor, im Vers 15, sagt der Engel Zacharias zu, dass Johannes „schon im Mutterleib mit dem Geist Gottes erfüllt werden wird“.

Johannes und Jesus haben also quasi schon von Mutterleib zu Mutterleib eine ganz einzigartige Beziehung.

Diese Freude spricht Elisabet auch Maria zu; auch weil Maria geglaubt hat und sich erfüllen wird, was der Herr ihr ankündigen ließ (v45).

 

Schließlich ist das erste Kind da: Johannes wird geboren (v57). Die Freude ist schier unendlich, das ganze Dorf gratuliert und feiert mit; denn Gottes Erbarmen wurde sichtbar in diesem kleinen Geschöpf. Staunen vertreibt die Schande.

 

Auch Zacharias ist nicht mehr stumm, sondern erlangt seine Stimme zurück (v64). Im Benedictus (Lobgesang des Zacharias) preist der „alte Jungvater“ sogleich Gott, als Zuhilfe-Kommer, als Befreier, als Retter. 

Und in den letzten Versen spricht er auch von den Aufgaben seines Sohnes:

 

[Lesen: Lukas 1, 76-77; Gute Nachricht]

76 Und du, mein Kind – ein Prophet des Höchsten wirst du sein; du wirst dem Herrn vorausgehen, um den Weg für ihn zu bahnen. 77 Du wirst dem Volk des Herrn verkünden, dass nun die versprochene Rettung kommt, weil Gott ihnen ihre Schuld vergeben will.


 Es wird ihm dabei bewusst, dass Johannes ein Prophet ist, der dem Herrn den Weg bahnen wird; also Jesu Kommen und Wirken vorbereitet; ihm quasi zuarbeitet, schon mal die Straßen reinigt bzw. die Gedanken und Herzen der Menschen auf Gott hin ausrichtet. Wie gesagt, Johannes und Jesus haben von Anfang an eine einzigartige Beziehung, auch weil sie zusammen alles dransetzen, ihren „göttlichen“ Auftrag umzusetzen.

 

Zacharias endet sein Loblied mit uns „adventlich“ / „weihnachtlich“ anmutenden Gedanken:

[Lesen: Lukas 1, 78-79; Gute Nachricht]

78 Unser Gott ist voll Liebe und Erbarmen; er schickt uns den Retter, das Licht, das von oben kommt. 79 Dieses Licht leuchtet allen, die im Dunkeln sind, die im finsteren Land des Todes leben; es wird uns führen und leiten, dass wir den Weg des Friedens finden.«


Jesus ist das Licht, dass in der Finsternis leuchtet; 

allen, die im Dunkeln sind. Und damit sind wir alle gemeint.

Er wird uns den Weg des Friedens zeigen, vorleben und selbst finden lassen.

Es erfüllt sich was Jesaja schon im 8. Jh. v. Christus angekündigt hat: 

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,

und die Herrschaft ist auf seiner Schulter;

und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;“ ( (Jesaja 9,5)

Reflexionsfragen:

  • Was „erwartest“ du dir von der Adventszeit?
  • Was hat dich an der Bibelstelle angesprochen / was verunsichert?
  • Wo/wem gebe ich Licht/Frieden/Freude/Jesus weiter?

In diesem Sinne möge dich dieser Segen durch die 1. Adventwoche begleiten:

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle dich mit 

aller FREUDE und FRIEDEN im Glauben, 

dass du immer reicher wirst an Hoffnung 

durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ 

(Römer 15,13)


Gesegnete Adventszeit!

Impuls #1 verfasst von Verena Schnitzhofer 


Ein Rezept für einen erfolgreichen Speed Dating Abend

 Es gab übrigens 5 Matches!    

 

Bericht von einer Teilnehmerin

 

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten sind Begegnungen und Gespräche Nahrung für die Seele. Und wer meint, dass die Partnersuche gerade unmöglich ist, hat noch nicht das online Speed Dating von Herzens-An-Gelegenheit kennengelernt!

 

 

Bildnachweis: Ivan Samkov, Pexels

 

Hier das einfache Kochrezept für einen erfolgreichen Speed Dating Abend:

8 Frauen

8 Männer 

1 motivierende Moderatorin

1 engagierter Techniker

1 ZOOM Zugang und funktionierende Internetverbindung für alle

Viel Offenheit & Interesse neue Menschen kennenzulernen

Viel Gesprächsbereitschaft

Ein paar gute Fragen

Eine Prise Humor & Leichtigkeit

Ein bisschen was zu trinken & knabbern

1 Stift

1 Bewertungsbogen

Circa. 120 Minuten Zeit


Speed Dating gibt allen Teilnehmer*innen die Gelegenheit das Gegenüber in 5 minütigen Gesprächen kennenzulernen. Die Gesprächspartner stellen einander Fragen und tauschen sich darüber aus. Wenn die Zeit um ist hat man kurz Zeit die Gedanken zu sammeln/zu notieren dann geht’s weiter mit dem nächsten Gespräch.

 

Ich persönlich finde dieses Format super: eine seriöse Organisation steht dahinter, ich kann mehrere potentielle Partner an einem Abend kennenlernen und einen Eindruck bekommen, ob ein weiteres Gespräch/Treffen interessant wäre. Mein Richtwert: kann ich mir vorstellen diese Person wieder auf einen Kaffee zu treffen? Wenn ja, dann kreuze ich „Ja“ an. Wenn nicht, war es eine nette Begegnung. Es ist oft für mich eine Herausforderung mein „Bild“ von einem passenden Partner auf der Seite zu legen und zu versuchen das Gegenüber mit Gottes Augen zu sehen.

 

Die Atmosphäre in der Runde war positiv und wertschätzend. Der Abend hat mir Spaß gemacht und ich bin froh teilgenommen zu haben. Egal ob es ein Match gibt (wenn beide „Ja“ zum Kontaktaustausch sagen) oder nicht, bin ich in der Partnersuche aktiv gewesen und habe wieder Neues über mich selbst gelernt. 


Bericht von einem Teilnehmer

 

Das 3. Online-Speeddating; das einfach lief wie es sollte.

Alles war okay.

Ob Pünktlichkeit, Anwesenheit, stabile Verbindung oder techn. Probleme: es gab keine Überraschungen. 8 Damen, 8 Herren und 2 Moderatoren. Dabei waren TeilnehmerInnen aus ganz Österreich und Deutschland. Die Stimmung war geprägt von Bedachtsamkeit. Zurückzuführen auf die gut gelaunte Cornelia und den gelassen wirkenden Stefan als Moderatoren. Von ihm wurden die „Break-Out Sessions“ im Hintergrund programmiert, Cornelia spannte den Bogen an diesem Abend. Was der Abend an bleibende Verbindungen schafft, wird abzuwarten sein. Danke aber allen, die ihren Beitrag dafür geleistet haben: es ermöglichte christlichen Singles sich weiter zu vernetzen.

 

Bildnachweis: Vlada Karpovich, Pexels


Vortragsfeedback: „Das Warten der Gerechten wird zur Freude führen“

Von 9.5. auf der 5.9…

...dieses Jahr ist Vieles anders und durcheinander geworfen...

Aber schließlich konnten wir unseren länger geplanten Vortrag mit der 55-jährigen Mühlviertlerin Martina Gutenbrunner in einem Linzer Volkshaus doch abhalten.

 

Der Vortragsraum war letzten Samstag frühabends schlussendlich mit 19 Leuten, die mit Abstand über den ganzen Raum verteilt waren, gefüllt. Die Atmosphäre war locker und freundlich.

 

Martina schilderte uns ihre Lebensgeschichte:

In ihren jungen 20er Jahren bekam sie Zwillingstöchter, heiratete und wurde nach kurzer Ehezeit wieder geschieden. Mit 35 Jahren bekehrte sie sich aufgrund eines christlichen Traktats.

Bald schon fand sie eine christliche Freikirche, wo Jesus im Mittelpunkt stand (für sie war das neu) und entschied sich zu glauben, dass die Bibel wahr und das unabänderliche Wort Gottes ist. Gottes Liebe erfuhr sie hautnah, ihr zerbrochenes Herz wurde geheilt und ihre Würde als Frau wieder hergestellt. Oft waren es einzelne Worte oder Sätze von lieben Geschwistern, die sie mitten ins Herz trafen und dort bewirkten, wozu Gott sie ausgesandt hatte.

 

Das Leben als Geschiedene und Alleinerziehende war anstrengend, neben Vollzeitarbeit, Haushalt und Studium. Aber sie pflegte soziale Kontakte, besuchte (geistliche) Seminare, Singlerunden und unternahm Wanderungen. Das alles gab ihr Kraft und Ausdauer.

 

Kurz nach ihrer Bekehrung sprach ihr Gott durch Jesaja 62 zu, dass sie wieder heiraten würde. Eine Glaubensschwester meinte, dass dies aber nicht übermorgen wäre, sonst würde sie ja keine Verheißung brauchen. Aber sie baute fest auf diese Zusage Gottes und eine tiefe Gewissheit gab Martina Ruhe und Freude ins Herz.

 

Zwischenzeitlich lebte sie zwei Jahre lang in Afrika, mit einem Ehering am Finger, zu ihrem persönlichen Schutz als alleinstehende Frau und da sie sich „in den besten Händen“ wusste – mit Jesus als ihren geistlichen Ehemann.

 

Gott kennt den richtigen Zeitpunkt und Martina betete treu für ihren zukünftigen, irdischen Ehemann. Im Jänner 2017 schließlich steuerte ein Mann nach dem Gottesdienst direkt auf sie zu. Er erkannte sie als frühere Fußballgefährtin aus dem Nachbardorf. Sie trafen sich öfters, verstanden sich blendend und waren sich von Anfang an sehr vertraut. 

 

Nach eineinhalb Jahren Beziehung heirateten sie und waren sich einig, dass sie mit dem ersten Kuss bis zur Hochzeit warten wollten. Keine selbstverständliche Sache und auch nicht leicht durchzuhalten. Aber umso schöner, als es wirklich so eintraf. Auch Martinas zwischenzeitliche Angst vor Enttäuschung löste sich bald auf. Ihre Ehe ist sehr harmonisch und sie fühlen sich beide von Gott sehr beschenkt und gesegnet. 

 

Im Anschluss an Martinas Vortrag wurde das Video „Validation“ (zu deutsch etwa „Wertbestätigung“) gezeigt, das uns zum Nachdenken und Schmunzeln brachte.


In der Fragerunde diskutierten wir ebenso wie man einen Partner finden könne und aber auch als Single Mut zum Leben und Singlesein haben solle.

Jeder ist wertvoll. Alle stimmten zu, dass Glaubensgeschwister oft mit Sätzen wie „Warum hast du eigentlich keinen?“, (ungewollt?) Druck machen.

Hier könne man mit sich zuvor zugerechtgelegten Sätzen besser wehren, als sich danach klein und minderwertig zu fühlen. 

Oft lähmt uns Angst. Wir müssen uns alle die Frage stellen, was uns beeinflusst und ob wir uns Barrieren evt. selber einreden.

Gott IST gut und gnädig. An dieser Wahrheit dürfen wir uns festhalten und unser Leben bauen.

 

Zitate aus den Feedbackbögen:

Der Vortrag erhielt generell ein sehr gutes Echo:

Der kleine Rahmen von 18 Teilnehmern plus der Vortragenden kam sehr gut an. Zwei Teilnehmer wünschen sich „mehr“ davon!

Martinas „offene Selbstdarstellung war authentisch“ und „die Atmosphäre ungezwungen“.

Das Thema war inhaltlich „interessant“, da „aus dem Leben gegriffen und nicht nur in der Theorie“.

Die „Mutzusprache“ tat wohl. 

Der Wunsch nach „Vernetzung durch das HAG-Orgateam“ stand im Raum, wobei „Veranstaltungen für Leute in einem bestimmten Altersbereich“ bedacht werden sollen.

„Jeder Einzelne sollte auf Gott vertrauen!“ 

 

(c) Blogbeitrag verfasst von Verena Schnitzhofer


Single sein und Warten auf Mr. Right...

... in den Zeiten von Tinder und Co; scheint heutzutage schon fast unvorstellbar zu sein und ist für viele ein befremdliches Konzept.

Cornelia (HAG-Gründerin) war Gast bei Barbara Karlich und hat ihre Erfahrungen mit dem Thema geteilt. 

Auf den Pfeil klicken und das Video ansehen!

Sommerlektüre: "... der die Schuld vergibt"

Francine Rivers

„... der die Schuld vergibt“

St. Johannis Druckerei

 

Eine junge christliche Studentin wird auf dem Heimweg überfallen und vergewaltigt. Der Täter entkommt und sie ist schwanger.

Was tun mit diesem ungewollten Kind? Ist Gott auch in dieser Katastrophe da? Wie wird ihr Verlobter reagieren, ihre Familie? Packend wird die Thematik um Abtreibung, Schuld und Vergebung geschildert.

 

Leser ist HAG bekannt.

 


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Sommerlektüre: "Die Finsternis dieser Welt"

Frank Peretti

„Die Finsternis dieser Welt“

Gerth Medien
2019

 

Ich bekam dieses Buch während meiner Zeit in Mosambik geschenkt. Es geht um den geistlichen Kampf.

"Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel." (Epheser 6:12 DELUT)

 

 

Es beginnt mit einem Sommerfest in einer kleinen amerikanischen Collegestadt. Die Reporterin der Regionalzeitung schiesst Fotos und dann entspannt sich ein Kampf zwischen Licht und Finsternis. Eine New Age Gesellschaft will die Stadt übernehmen. Es kommt zu einer Verkettung parallellaufender Ereignisse. Der neue, junge Pastor Hank und seine Frau werden auch darin verwickelt. Er ist ein Mann des Gebetes und auch eine ältere Frau seiner Gemeinde betet. 

 

Ein spannender Roman, der Einblicke in die unsichtbare Welt gibt.

Leser ist HAG bekannt.


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Sommerlektüre: „Die Schönheitskönigin von Jerusalem"

Sarit Yishai-Levi

„Die Schönheitskönigin von Jerusalem“

Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-3345-9 

12,99 € (D), 13,40 € (A)

 

Unter diesem Titel fiel mir das Buch bei einer sogenannten Ramschkiste im Buchhandel auf. Das Cover bzw. der Titel sind wenig aussagekräftig, aber der Klappentext hat mich interessiert. Gekauft habe ich das Buch da noch nicht, aber dies dann später als Zufallsfund.

 

Und dann konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören.

 

Erzählt wird die Geschichte einer spaniolischen, jüdischen Familie in Jerusalem, lange vor den Ereignissen von 1948. Jerusalem ist von den Briten besetzt, dann entsteht der Staat Israel, wie wir ihn heute kennen. Dies ist keine historische Randnotiz, erleben doch alle Figuren ihr Glück und ihr Leid unter der jeweiligen Besatzungsmacht (ja, die Briten waren wenig zimperlich). Die geschichtlichen Umbrüche gehen an niemanden vorbei.

 

Der erzählerische Schwerpunkt liegt auf den Frauen der Familie, denen augenscheinlich kein Glück in der Liebe vergönnt ist. Die Ursachensuche dafür packt und geht unter die Haut, denn, wenn wir nicht die Kraft finden, uns von vermeintlich vorherbestimmten Zuschreibungen in der Familie zu lösen, können wir nicht frei sein. Davon erzählt dieses Buch.

 

Die größten Stärken sind diese: es ist kein Frauenroman, auch wenn das Cover was anderes vermuten lässt. Es zeigt aber die weibliche Perspektiven, niemand ist komplett gut oder schlecht (wenn z.B. die eine Tochter mit einem britischen Soldaten ausgeht). In die Figuren konnte ich mich trotz aller Verbitterung reinfühlen. Das ist großartig. Und „nebenbei“ erzählt es die Geschichte des modernen Israels aus einer uns eher unbekannten Perspektive, die der spaniolischen Juden, die wenig mit den anderen jüdischen Gemeinschaften gemeinsam haben. Eine Perspektive, die zeigt, dass es NIE eine Wahrheit im Nahostkonflikt, im Miteinander in Israel gibt. Dieses Buch weitet den Horizont in der Hinsicht, dass der Nahostkonflikt hoch komplex ist und eine Lösung in weiter Ferne ist. Wie ist/war es dort zu leben? Ein großartiges Geschichtserlebnis. Und dennoch kommen mir die Figuren nahe, ich lerne von ihnen, selbst nicht zu verbittern. 

 

Und auch sonst lohnt es sich zeitgenössische israelische und palästinensische Autor*innen zu lesen. Denn nur so kann Verständnis und Empathie entstehen. 

 

(c) Für uns gelesen von Maria Hofmeister, Juli 2020


Buchvorstellung: Christliche Singles. Wie sie leben, glauben und lieben

Tobias Künkler, Tobias Faix, Johanna Weddigen.

Christliche Singles. Wie sie leben, glauben und lieben.

Das Buch zu empirica Singlestudie. 254 S. SCM Verlag, Holzgerlingen 2020. €29,99 

 

Geschichtliche und Persönliche Lebensgeschichten

Über 3200 christliche Singles wurden über ihre Lebenszufriedenheit, Glaube und Sexualität etc. befragt. Das Buch legt vermutlich die umfangreichsten Ergebnisse für den (respektive) deutschen Raum vor. Grafisch top aufbereitet machen die drei Autoren auch vor Tabuthemen wie Partnerwunsch, Selbstbefriedigung und Homosexualität nicht halt. „Extremere“ Aussagen geben sehr persönliche Beispiele und helfen sich in die Welt des Singles hineinzuversetzen.

Blieb früher weiblichen Singles oft nur das Kloster, konnten Frauen ohne schützenden Familienverband überhaupt erst im 19. Jahrhundert als Lehrerin oder Erzieherin selbstständig sein. Männliche Junggesellen waren gesellschaftlich anerkannt(er) und durften beispielsweise alleine reisen.

 

Tabuisierung des Individuums?

Heutzutage schmerzt Singles oft proaktiv auf andere zugehen zu müssen, um nicht den sozialen Anschluss zu verpassen. Für gemeinsames Mittagessen oder Freizeitbeschäftigungen werden sie oft übersehen und nicht eingeladen. Man stellt Partnerlose in Predigten oft als inkomplett hin oder setzt sie für Aufgaben ein, vor denen sich andere zieren. Ihre Bedürfnisse (auch sexuelle) werden ignoriert oder bewusst ausgeblendet. Gebet ist oft die einzige Unterstützung, aber tatsächliche Begleitung und konkrete Hilfestellung für die Partnersuche fehlen. Besonders Urlaube und Krankenstände sind ein schweres Los. 

Der Wunsch nach Gemeinschaft mit Paaren, Kindern und anderen Singles ist groß. Es liegt an Gemeinden hier bewusst Angebote zu schaffen. Aber das Thema liegt nicht unmittelbar vor Augen, obwohl gesellschaftlich gesehen beinahe jeder zweite Single ist.

 

Wie soll der Partner sein?

Das Buch hilft sich tiefgreifende Gedanken zum Thema Partnersuche zu machen: 

Was suche ich selbst in einem Partner?

Glaube, gemeinsame (christliche) Werte, Humor, Bildung, gesundheitlicher Zustand, politische Ansichten, kompatible Zukunftsvorstellungen, auch Sport/Fitnessverhalten: alles auf ähnlicher Spur? Auch Aussehen und Attraktivität sind nicht zu vernachlässigende Faktoren.

 

Familie oder Karriere oder beides gleichberechtigt?

Wie versteht der/die andere die Bereiche Beruf, Karriere, Finanzen?

Weist er/sie ein eher traditionelles Rollenverständnis auf?

Die Umfrage bestätigt, dass Frauen oft Männer mit mindestens gleichwertigem Bildungsstand suchen, wohingegen Männer Frauen aus „mindererem“ bevorzugen. In christlichen Kreisen kann es für einen Mann abschreckend sein, wenn der Frau Karriere oder Beruf sehr wichtig sind. Allerding weisen die meisten Frauen (auch Christinnen!) heutzutage eine sehr gute Ausbildung auf und sie sollten unterstützt werden, ihre Talente zur Anwendung zu bringen. Gleichzeitig sehnen sich Frauen nach finanziell selbstständigen Männern, die in ähnlichen Hobbys aktiv sind. Ein Partner soll das Leben positiv ergänzen und die Lebenszufriedenheit nicht zum Negativen beeinflussen. Je länger jemand ohne Partner lebt, desto wichtiger ist der persönliche Freiraum.

 

Single ist nicht gleich Single!

Spannend ist auch die „Einteilung“ in acht verschiedene christliche Singletypen. 

Statistisch gesehen ist es beispielsweise in Deutschland so, dass sich mehr jüngere Singlemänner bei den Baptisten engagieren, wo aber eher ältere Singlefrauen beheimatet sind. Die Frage drängt sich auf, ob der Altersunterschied als Tabuthema stärker wirkt als der Wunsch nach gleichem christlichen „Stallgeruch“. Es gilt sich selbst herauszufordern, was für einen persönlich annehmbar ist und dementsprechend zu handeln.

Anmerkung HAG: Gerade in Österreich scheint es schwerer zu sein, jemanden in seinem eigenen Gemeindeumfeld oder -bund zu treffen. Aus diesem Grund startete HAG als überkonfessionelle Initiative.

 

Abschließendes

Die Singlestudie gibt Einsichten in Themen, über die man sich in dem Umfang vielleicht noch weniger Gedanken gemacht hat. Sie hilft anschaulich die eigenen Werte zu überprüfen und vielleicht für sich niederzuschreiben und diese im Gebet Gott neu anzuvertrauen. 

Wo werde ich bestätigt, wo kann ich mein Rollenbild anpassen oder aufbrechen? 

Vielleicht sind meine Ansichten oder einzelne Charaktereigenschaften Grund für meine Partnerlosigkeit? Woran kann ich arbeiten, damit ich mich selber wohler fühle und offenherziger auf das andere Geschlecht wirke? 

 

(c) Für uns gelesen von Verena Schnitzhofer, April 2020


Wandern und Musizieren in der Coronazeit - Geschichten aus dem Wienerwald (40+Gruppe)

Wanderung vom Richardhof (355m Mödling) zum Anninger (Wilhelmswarte 675m)

Zu überwindende Höhenmeter 320 m

Treffpunkt Bahnhof Gumpoldskirchen um 14:00 Uhr

Gehzeit ca. 3 Stunden.

 

Am Sonntag, den 28. Juni fuhren wir mit dem Auto von Gumpoldskirchen die Weinbergstraße Richtung Mödling, bogen dann auf der Anhöhe links ab und fuhren bis zum Richardhof. Dort gingen wir den rot Markierten Wanderweg bis zum Anningerhaus, wo wir eine kurze Pause machten um dann weiter zum Ziel zu gehen, das war die Wilhelmswarte. Wir hatten wunderbares Wetter und von der Warte einen herrlichen Rundblick.

Von da stiegen wir dann wieder ab und gingen zurück zum Anningerhaus, das war allerdings nach 17:00 Uhr schon geschlossen. Wir gingen dann den rotmarkierten Weg ein Stück bergab, bogen dann rechts ab und nahmen den gelbmarkierten Wanderweg bis zum Richardhof.

 

Auf dem Weg konnten wir Früchte, Kräuter und auch diverse Tiere entdecken, von denen nicht alle gerade begeistert waren.

Der gemütliche Ausklang dann in Gumpoldskirchen bei einem Heurigen war ein sehr schöner Abschluss. Alles in allem glaube ich, war es eine gelungene und angenehme, leichte Wanderung.

Ganz besonders ist auch noch zu erwähnen: die wunderbare Gemeinschaft mit Geschwistern  ist schon ein Segen.

Dazu durften wir die überwältigende schöne Schöpfung unseres Herrn erleben und genießen.

Wir möchten dem Herrn dafür danken.

Bericht von Thomas G. und Johann.

Foto von Tirachard Kumtanom auf Pexels

 

Nächste Wanderungen und Spaziergänge im Osten Österreichs findet ihr immer hier beworben!

 


 

Vergangenen Donnerstag (25. Juni) kam die Musikgruppe wieder in Wien zusammen:

ein Gitarrist, zwei Sänger und eine Sängerin. Trotz kleiner Besetzung schafften wir einiges. Nächster Termin ist der 9.Juli. Hoffentlich schaffen es diesmal diejenigen, die letzthin absagen mussten. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten !

Durchhalten ist eine christliche Tugend mit Verheissung. Also nehmt euch bitte Zeit und traut euch. Es geht nicht so sehr um perfektes Musizieren, sondern auch um die geschwisterliche Gemeinschaft. Was daraus entsteht ist Gottes Gnade.

 

Nächste Termine zum Musizieren findet ihr immer hier beworben!

 

Bericht von Thomas G.

Foto Alexas_Fotos auf Pixabay


Wir lassen uns nicht aussperren! Aber Speeddating in Zeiten des weltweiten Corona-Lockdowns? Geht das?!

Eigentlich hatten wir für April und Mai jeweils ein Speeddating in Linz und zum erstenmal in Villach geplant. Letzteres wäre altersoffen gewesen. Wir hätten geschaut, wer aller kommen will und uns dementsprechend gewappnet und die Gruppen eingeteilt. Aber erstens kam es anders und zweitens als man denkt. 

 

Dann Corona kam dazwischen. Eh schon wissen! Aber nicht die Heilige Corona, die im 2. Jahrhundert aufgrund ihres christlichen Glaubens gemartert und deren Leib durch zwei niedergespannte Palmen bei deren Hochschnellen in Stücke (brutal!) gerissen wurde. Und deren Patrozinium just heute – am 14. Mai – gefeiert wird… Und die gegen Pest und andere Epidemien angerufen wird. Nein, wir alle wissen wen, bzw. eher was ich meine.

 

Photo by Phil Hearing on Unsplash

Corona machte uns allen einen fetten Strich durch die Rechnung! Also hieß es umdenken, neu denken, Neues wagen...

Stefan und Georg waren gleich mit uns im Boot (bzw. wir mit ihnen) und wir entwickelten die Durchführung des ersten Zoom-Speeddatings: 

  • drei Termine
  • drei Altersgruppen
  • online auf Zoom. 

Am Freitag, 8. Mai trudelten überpünktlich die ersten Teilnehmer (25-45 Jahre) in unserem „Green Room“ (Vorbereitungsraum) ein und wurden von unserem HAG-Team willkommen geheißen. Nach einer individuellen Technikprobe mit jeder Person – die notwendig war, weil es doch nicht zu 100% bei jedem auf Anhieb funktionierte – legten wir pünktlich um 18 Uhr los.

Nachdem Cornelia die Idee und Vision von Herzens-An-Gelegenheit vorgestellt, sowie Stefan und Georg nochmals ausführlich das Prozedere erklärt hatten, betete Verena noch für ruhige Nerven, offene Ohren, Herzen und wertschätzende Gespräche. 

 

Photo by Chris Montgomery on Unsplash

Und: Kairos! Die Gelegenheit beim Schopfe packen…!

Sogleich wurden jeweils zwei Leute in einen eigenen Raum „gesperrt“, wo sie sich 6 Minuten lang unterhalten konnten. Da die Zahl der Geschlechter nicht ausgeglichen war, hatte bei jeder der 10 Runden jeweils eine Frau eine Runde lang eine „Verschnaufpause“. Anfangs gab es eine kleine Kollision aufgrund der Raumeinteilung und Runde 1 war zugleich eine Ehrenrunde; aber dann lief es reibungslos. Koordinator Stefan behielt die Ruhe und hat alles mit kühlem Köpfchen gemanagt. Die Stimmung war generell sehr locker und gelöst. Wir hatten das Gefühl, dass die Teilnehmer entspannt „bei der Sache waren“ und Spaß hatten. Das bestätigten uns rückwirkend auch mehrere Kommentare:

„Ja, das heutige Speed-Dating hat Spaß gemacht. Danke für Euer Bemühen.“ (Mann)

„Erstmals einen herzlichen Dank für die gestrige Teilnahme und euer Engagement und Bemühen! Es war sehr nett und hatte sehr gute Unterhaltungen!“ (Frau)

Photo by visuals on Unsplash

Halbzeit! 15 Minuten (Pinkel-/Trink-/Ess-)Pause und dann wurden die nächsten Männer und Frauen genauer unter die Lupe genommen. 

Das Schöne war, dass es nach jedem Rendezvous eine 3-minütige Nachdenkzeit gab (die Stefan auch für das Einteilen in die neuen Räume nutzte). Hier konnte man das Gespräch (auch ohne Kamera/Mikro) Revue passieren lassen, sich Notizen machen und letztlich eine Entscheidung treffen, ob man diese Person im realen Leben näher kennenlernen will („Ja“) oder nicht („Nein“). Es ist wichtig, hier gleich mitzuschreiben, denn spätestens nach dem dritten Daten kann man sich an Person 1 nicht mehr genau erinnern, außer vielleicht es hat gefunkt (hatten wir alles schon! Siehe Liebesgeschichten!).

 

Bis Sonntag abend hatten die Teilnehmer schließlich noch Zeit über ihre Dates nachzusinnen, drüber zu beten und eine endgültige Entscheidung zu treffen. Dann musste die Liste bei Stefan eingelangt sein. 

 

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Auswertungsphase.

Schlussendlich gab es neun Matches, also neun mögliche Kombinationen von Paarkonstellationen. Nach Aussendung aller individuellen Emails, obliegt es nun den Teilnehmern, die ein Match haben, mit der (oder den) jeweiligen Person(en) Kontakt aufzunehmen. Georg hat dazu auch noch eine kleine Hilfe verfasst. Ausreden gibt es also keine! :-)

 

So bleibt uns nur mehr Folgendes zu sagen: 

Packt diese Gelegenheit mit eurem Herzen an und betet weiter um Gottes Führung und Sein liebevolles Begleiten. Alles Gute! 

Bei Erfolg lasst uns bitte auch an eurer Freude Anteil haben und schickt uns eure „Story“.

 

P.S. Die nächsten Termine findet ihr bereits hier online!

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„Erstmal danke fürs Organisieren! Ist eine komische Sache so ein Speeddating... direkt mit Stress verbunden, aber man lernt dann irgendwann halt die Zeit zu nutzen :) Und das Ja/Nein fühlt sich auch irgendwie eigenartig an, da man sich ja mit allen irgendwo ganz nett unterhalten hat... aber ja. War jedenfalls ganz nett! :-)“ (Mann)


„Für mich war es eine spannende neue Erfahrung in Bezug auf Partnersuche. Und bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte.“ (Frau)

„DANKE für das geniale Online Speeddating!!! Bitte macht weiter so, es ist schön, wenn man auf Gleichgesinnte im Glauben trifft. Gott segne Euch!“ (Mann)


„Vorab vielen Dank für den Einsatz eurer Zeit und Energie, sowie euer Herz für diesen Bereich. Danke für die Organisieren des Onlinedatings und all den Aufwand und die Gebete, die ihr da reingesteckt habt.“ (Frau)


(C) Blogbericht von Verena Schnitzhofer