Aus der Sicht einer Frau: Die Eroberer kehren zurück

Kommentar zum Männer-Flirthandbuch - aus der Sicht einer Frau:

Micha Betz, Andy Stark, Rückkehr der Eroberer. Ein Flirt-Handbuch für christliche Männer, Asaph-Verlag, 2014. (ISBN 978-3-940188-82-3)

Als Frau war es für mich sehr interessant zu lesen welche Tipps Männern gegeben werden. Ich bin beim Lesen sehr subjektiv an die Sache herangegangen und schreibe die Bewertung auch so.

 

Was soll ich zu diesem Buch sagen?   Zuerst möchte ich betonen, dass jede Frau anders tickt und ich nur meine persönliche Meinung (inklusive die meiner Kolleginnen) zum Buch wiedergebe. Der Titel „Die Eroberer kehren zurück“ passt eigentlich ganz gut. Es wirkt wirklich wie eine Anleitung zum Erobern und rutscht manchmal schon fast in die Macho-Schiene ab. Das Buch bedient sich leider auch einiger Klischees. Die Tipps sind ganz nett, um herausgefordert zu werden aus der eigenen „Comfort-Zone“ zu gehen, aber so richtig alltagstauglich finde ich sie teilweise nicht. Da es für christliche Männer sein sollte, finde ich manche Anregungen etwas befremdlich (z.B. die Eskalationsleiter für verschiedene Stufen des Körperkontakts, manche Flirt-Tipps, Ermutigung mehrere Frauen gleichzeitig daten zu können, etc.).

 

Nennt mich konservativ oder auch langweilig, aber Mr. Nice-Guy ist mir da lieber als der super-selbstbewusste präpotente Macho vom Dienst (überspitzt formuliert).

Ich möchte einen Tipp an die Single-Männer da draußen geben: das Buch bitte nicht zu ernst nehmen. Es gibt gute Anregungen, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die Autoren soviel Erfolge mit diesen Tipps erzielen konnten.

 

Das wichtigste ist: Sei authentisch, sei du selbst und stehe dazu. Dann hab noch den Mut auf andere Menschen zuzugehen und der Rest kommt dann von selbst.

 

Aber dies ist nur meine Meinung und das Buch ist ja nicht für Frauen, sondern für Männer geschrieben. Da es das einzige Dating-Buch für christliche Männer im deutschsprachigen Raum ist, kann ich es dennoch empfehlen es zu lesen J.

 

Für uns gelesen von Cornelia Leitner © Salzburg, Juli 2017.